Mittel- und osteuropäische Staaten sind seit Beginn der 90er Jahre verstärkt das Ziel großer deutscher Konzerne und Mittelständler. Diese profitieren von wachsenden Absatzmärkten, günstigen Standortbedingungen sowie geringen Investitions- und Handelsbarrieren und nutzen diese Länder nicht nur als Absatzmarkt, sondern auch als Beschaffungsmarkt, Produktionsstandort oder für F&E.
Experteninterviews mit über 100 Top-Managern deutscher Tochterunternehmen in Osteuropa insbesondere aber Ungarn und Tschechien, zeigen, wie Unternehmen in dem dynamischen Geschäftsumfeld von Ländern wie Ungarn und Tschechien sicher navigieren und die Herausforderzungen meistern können. Eine Fülle von Fallstudien aus dem Automobilbau, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektrotechnik/Elektronik, der Chemie, sowie der pharmazeutischen Industrie erlauben zudem Einblicke in konkrete Anwendungsbeispiele.
Aus dem Inhalt:
• Die Bedeutung der östlichen EU-Staaten
• Investitionsziel Ungarn: Rahmenbedingungen und Strategiewahl; Branchenanalysen und Erfolgsfaktoren; Empfehlungen für Manager
• Investitionsziel Tschechien: Rahmenbedingungen und Strategiewahl; Branchenanalysen und Erfolgsfaktoren; Empfehlungen für Manager
Am 1. Mai 2004 hat die Europäische Union mit den zehn Beitrittsstaaten Mittel- und Osteuropas einen neuen Wachstumsmotor erhalten. Deren kombinierte Wirtschaftskraft entsprach zum Beitritt zwar nur ungefähr der Bayerns, aber das Wachstum der mittel- und osteuropäischen Staaten liegt weit über dem Bayerns, Deutschlands oder der EU. Von diesem Wachstum pro- tieren auch deutsche Unternehmen. Sie sind maßgeblich an der Aufbauleistung beteiligt und profitieren entsprechend stark von den Chancen, die sich im Osten bieten. Diese bestehen natürlich zum einen in der Erschließung eines schnell wachsenden Absatzmarktes. Noch wichtiger allerdings ist der Aspekt, in Mittel- und Osteuropa für den gesamteuropäischen Markt zu produzieren, zu beschaffen, zu forschen. Grundlage dafür sind die vergleichsweise geringen Personalkosten bei hohem Bildungsniveau in Kombination mit geringen int- europäischen Handels- und Investitionsbarrieren. Von den größeren Beitrittsländern waren es zuerst Ungarn und dann Tschechien, die diese Barrieren bereits in Vorbereitung ihrer Aufnahme deutlich senkten und damit ein günstiges Investitionsklima auch für deutsche Unternehmen schufen. Entsprechend groß ist der Erfahrungsschatz, den deutsche Unternehmen dort beim Aufbau von Tochtergesellschaften, deren Entwicklung und deren Integration in ihre grenzüberschreitenden Wertschöpfungsnetzwerke bereits sammeln konnten. Und dieses Wissen ist großteils auch auf die Erschließung anderer Märkte und Standorte Mittel- und 1 Osteuropas übertragbar. Daher zeigen wir an den Erfolgsbeispielen deutscher Geschäftsak- vitäten in Ungarn und Tschechien, welche strategische Ausrichtung deutschen Unternehmen in Mittel- und Osteuropa zum Erfolg verhelfen kann und welche operativen Faktoren bei derAnpassung eines Geschäftssystems an das lokale Tagesgeschäft erfolgskritisch sind.
Praxiserprobte Strategien für den Weg in die osteuropäischen Märkte!
Mittel- und osteuropäische Staaten sind seit Beginn der 90er Jahre verstärkt das Ziel großer deutscher Konzerne und Mittelständler. Diese profitieren von wachsenden Absatzmärkten, günstigen Standortbedingungen sowie geringen Investitions- und Handelsbarrieren und nutzen diese Länder nicht nur als Absatzmarkt, sondern auch als Beschaffungsmarkt, Produktionsstandort oder für F&E.
Experteninterviews mit über 100 Top-Managern deutscher Tochterunternehmen in Osteuropa zeigen, wie Unternehmen in dem dynamischen Geschäftsumfeld von Ländern wie Ungarn und Tschechien sicher navigieren und die Herausforderzungen meistern können. Eine Fülle von Fallstudien aus dem Automobilbau, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektrotechnik/Elektronik, der Chemie, sowie der pharmazeutischen Industrie erlauben zudem Einblicke in konkrete Anwendungsbeispiele.
Lukas Schönberger
Absatzmärkte Osteuropa Produktionsstandort Strategie Strategiewahl Tschechien Ungarn
"Der starke Praxisbezug des Buches und viele Empfehlungen aus der dargestellten Realität deutscher Tochterunternehmen machen das Werk zu einem sehr nützlichen Ratgeber." Agplan Aid - Informationsdienst, 01/2007
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