Das Werk enth�lt eine Untersuchung der Verbotsirrtumsdogmatik mit dem Schwerpunkt auf einem besonderen, bislang wenig beachteten Problem: Der M�glichkeit der subjektiven Absicherung vor Strafverfolgung durch Inauftraggabe eines Rechtsgutachtens. Hat ein T�ter n�mlich vor seiner Tat einen Experten befragt und ist ihm dabei die Rechtm��igkeit seines Vorhabens zugesichert worden, so ist sein Verbotsirrtum nach der Rechtsprechung regelm��ig als unvermeidbar zu bewerten. Dabei kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass M�glichkeiten f�r den T�ter bestehen, das Ergebnis der Auskunft des Experten zu beeinflussen. Die Auseinandersetzung mit dieser Problematik wurde zum Anlass genommen, die gesamte Verbotsirrtumsdogmatik kritisch zu betrachten und insbesondere auch den Zusammenhang von Unsch�rfen im Strafrecht, dem verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsgebot aus Art. 103 Abs. 2 GG und der in � 17 StGB geregelten Rechtsfigur des Verbotsirrtums zu untersuchen.
Julian Rodenbeck
Materielles Strafrecht Strafrecht, allgemein Strafrecht