Information Overload am Kapitalmarkt: die vorliegende Untersuchung zeigt, dass die zunehmende Normierung kapitalmarktrechtlicher Informationspflichten zu einer �berregulierung mit kontraintentionalen Effekten gef�hrt hat. Urs�chlich daf�r ist eine unzureichende Gesetzesfolgenabsch�tzung, die �konomische Verhaltensannahmen bem�ht, die in realiter nicht haltbar sind.
Psychology matters! Entsprechend dem behavioral law and economics Ansatz, integriert diese Untersuchung Erkenntnisse der kognitiven Psychologie in die Rechtssetzungswissenschaft. Die tats�chlichen F�higkeiten und Eigenheiten der Menschen, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, werden dargestellt, um Prinzipien der Informationsquantit�t und -qualit�t zu erarbeiten. Anhand dieser Prinzipien wird das Informationsmodell des WpHG de lege lata untersucht, die Notwendigkeit und die M�glichkeiten zur Deregulierung der Informationspflichten dargestellt und ein Informationsmodell des WpHG de lege ferenda vorgestellt.
Carolin Stahl
Gesellschafts-, Handels- und Wettbewerbsrecht, allgemein Handels- und Wirtschaftsrecht Handels- und Wirtschaftsrecht: Grundlagen