Diese mit dem Promotionspreis der Universitt Greifswald ausgezeichnete Studie befasst sich mit der Frage, ob das allgemeine Pers�nlichkeitsrecht bereits durch die Herstellung manipulierter Fotografien verletzt werden kann. Dazu werden zun�chst die technischen, physiologischen und juristischen Grundlagen zur rechtlichen Beurteilung manipulierter Fotografien beleuchtet und die interdisziplin�ren Zusammenh�nge verst�ndlich dargelegt und erl�utert. F�r die zur sachgerechten Einordnung notwendige Bestimmung des Aussagegehaltes von Fotografien werden Auslegungskriterien unter Beachtung der Eigenarten des Mediums Fotografie entwickelt.
Die einzelnen Manipulationsm�glichkeiten an Fotografien � unterteilt nach dem Einfluss vor, an und hinter der Kamera einerseits sowie der nachtr�glichen Bildbearbeitung andererseits � werden umfassend dargestellt und auf ihr Gef�hrdungspotential f�r das Pers�nlichkeitsrecht der abgebildeten Personen untersucht und bewertet.
Beate Lüder
BGB Bürgerliches Recht Zivilrecht, Privatrecht, allgemein