Gesellschaften berufen sich bekanntlich auf ganze Kabinette ber�hmter Pers�nlichkeiten, Vorbilder und Leitfiguren als Repr�sentanten ihrer Wertvorstellungen. Nun sind Ansehen und Prominenz l�ngst nicht nur wenigen, entr�ckten Heldenfiguren vorbehalten. Im Gegenteil nimmt eine stete Umschichtung der Aufmerksamkeit ihren Lauf und das Ph�nomen der Prominenz ist eine breitere gesellschaftliche Erscheinung geworden. Hier gibt es einen wesentlichen Zusammenhang zu den (Neuen) Medien, die dem Einzelnen in seinem Streben nach Beachtung eine willkommene B�hne sind: Sie halten ein enormes Identifikationspotenzial bereit und machen die Herausbildung von Identit�t zu einer vielf�ltigen Angelegenheit. Der Band diskutiert diese Beobachtungen, fragt nach der gesellschaftlichen Bedeutung der Celebritykultur und reflektiert die Strategien medialer Darstellungen in Politik, Journalismus, Kunst und Popkultur.
Mit Beitr�gen von Andreas Beitin, Katrin D�veling, Georg Franck, Christoph Jacke, Katrin Keller, Hans Mathias Kepplinger, Wolfgang Krischke, Nina Metz, Bernhard P�rksen, Birgit Richard, J�rg Scheller, Christian Schicha, Martina Schuegraf und Alrun Seifert.
Caroline Y. Robertson-von Trotha
Medienpolitik und Gesellschaft Medienwissenschaft Medienwissenschaften