Krankheiten, zunehmend ungesunder Lebenswandel sowie soziale Ver�nderung dahingehend, den Fokus zun�chst auf Ausbildung bzw. Karriere und erst anschlie�end auf die Familienplanung zu richten, lie�en den Anteil der ungewollt kinderlosen Paare an der deutschen Bev�lkerung stetig bis auf die momentane Quote von ca. 15% ansteigen. Hilfe zur Erf�llung des Kinderwunsches suchen die betroffenen Personen oftmals in der mittlerweile weit entwickelten und erfolgreichen Reproduktionsmedizin. Da die Ma�nahmen der k�nstlichen Befruchtung allerdings enorme Kosten verursachen, ist f�r die Paare von besonderer Bedeutung, ob sie diese selber tragen m�ssen oder ob Krankenversicherungen die Behandlung finanzieren.
Die Verfasserin besch�ftigt sich daher eingehend mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfang sowohl gesetzliche als auch private Krankenversicherungen zur �bernahme der hohen Kosten reproduktionsmedizinischer Behandlungen verpflichtet sind. Insbesondere finden auch diejenigen Konstellationen Ber�cksichtigung, in denen ein Wunschelternteil Mitglied einer gesetzlichen, der andere Mitglied einer privaten Krankenversicherung ist.
Sylvia Aschhoff
Krankenversicherung SGB V Sozialversicherungsrecht