Thomas Heidrich Heidrich Das evolutorisch-systemtheoretische Paradigma in der Wettbewerbstheorie

Das evolutorisch-systemtheoretische Paradigma in der Wettbewerbstheorie

von Thomas Heidrich

Alternatives Denken zu dem More Economic Approach

EUR 69,00

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Beschreibung

Nomos, das aus universalisierbaren Regeln bestehende Recht, verliert mit dem Vordringen des More Economic Approach in Wettbewerbspolitik und -recht an Bedeutung. Das Buch hinterfragt eine solche „ökonomischere“ Herangehensweise und stellt ein auf Evolutionsökonomik und Systemtheorie beruhendes alternatives Paradigma vor, das die Denktraditionen Schumpeters, des Evolutionären Altinstitutionalismus, der Österreichischen Schule – insbesondere Hayeks, Kirzners, Hoppmanns – und Teile des Ordoliberalismus integriert. Zentrale Handlungsempfehlung dieses Paradigmas ist der Rückgriff auf klar definierte Verbotsregeln bei gleichzeitiger wettbewerbspolitischer Zurückhaltung, weil private Wettbewerbsbeschränkungen durch Kartelle, missbräuchliches Verhalten oder Fusionen als untergeordnete Problematik erkannt werden. Eine solche Aussage steht in massivem Gegensatz zu dem industrieökonomisch geprägten Vorgehen der Wettbewerbsbehörden, die zur Beurteilung zweifelhafter Verhaltensweisen aufwändige Einzelfallanalysen heranziehen, dabei der Komplexität des Wirtschaftssystems jedoch nicht gerecht werden können. Der Autor, promovierter Volkswirt und Assessor iuris, arbeitet als Richter in Berlin.

Autor*in

Thomas Heidrich

Themen in »Das evolutorisch-systemtheoretische Paradigma in der Wettbewerbstheorie«

Makroökonomie Wirtschaft Wettbewerbspolitik

Stimmen zu »Das evolutorisch-systemtheoretische Paradigma in der Wettbewerbstheorie«

Details

ISBN: 9783832944612
Verlag: Nomos
Erscheinung: 12.06.2009

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