›Seidenhemdchen‹ und ›Schweizerhose‹, ›Forellenbirne‹ und ›Weinapfel‹ – die Namen alter Obstsorten sind ebenso vielfältig und ausgefallen wie ihr Aussehen und ihr Geschmack, ebenso poetisch wie die vielen Geschichten, die sich um sie ranken: von der Birne, die zweimal per Schiff nach Amerika reiste. Von der Kirsche, für die Friedrich der Große einen halben Monatslohn zahlte. Von dem Apfel, der Newton zu seiner Gravitationstheorie inspirierte.
Über fünfzig heimische alte Obstsorten werden in diesem Band anhand von historischen Illustrationen und unterhaltsamen Texten ausführlich, mehr als hundert weitere kurz vorgestellt: Äpfel und Birnen, Kirschen und Pflaumen, Aprikosen und Pfirsiche, Beeren und Nüsse – darunter Klassiker wie ›Gravensteiner‹ oder ›Schattenmorelle‹, Raritäten wie der ›Weiße Winterkalvill‹ und außergewöhnliche Arten wie Maulbeere, Quitte oder Mispel. Tipps zu Anbau und Sortenauswahl sowie Rezepte regionaler Spezialitäten ergänzen die Sortenporträts. Eine kurze Einführung beschreibt die wechselhafte Geschichte der alten Sorten, die Wiederentdeckung ihrer einmaligen Aromen und die immense ökologische Bedeutung, die ihnen heute zukommt.
Prachtvolle historische Abbildungen aus den Beständen der Staatsbibliothek zu Berlin
Von der »echten« Birne aus Fontanes ›Herrn Ribbeck zu Ribbeck im Havelland‹ bis zu dem Apfel, der Newton zu seiner Gravitationstheorie anregte
Mit Rezepten, Anbautipps, Sortenregister und nützlichen Adressen
Gebunden mit Lesebändchen
Sofia Blind
Erika Schermaul Paradiesapfel und Pastorenbirne Anbautipps Rezepte Alte Sorten Alte Obstsorten Sofia Blind Staatsbibliothek zu Berlin Poiteau Äpfel birnen beeren nüsse pflaumen aprikosen