Ein bayerisches Dorf im Nachkriegsdeutschland: Als Zugezogener hat der 11-jährige Max es schwer, Freunde zu finden. Daher sind er und sein verträumter Bruder die idealen Opfer für eine Bande von Dorfjungen. Über seine Einsamkeit, über die Quälereien kann er mit niemandem sprechen, am wenigsten mit den Erwachsenen. Die sind damit beschäftigt, ihr Leben nach dem Krieg zu erneuern und alles Vergangene vergessen zu machen. Auch als Max' Bruder umkommt, will keiner sehen, was wirklich geschehen ist …
»Eine fast magische Geschichte über die erste Erfahrung mit dem Tod und das Aufblühen der allerersten Liebe. Die wunderbar kraftvolle, dunkle Naturpoesie hat mich sofort in das Buch gesogen und nicht mehr losgelassen.« EWALD ARENZ, Autor von »Alte Sorten« und »Der große Sommer«
Die Geschichte eines Jungen, der sich befreit von Schuld und Duckmäuserei
Ein Roman über das Wegschauen und Schweigen, erzählt aus der Sicht von Kindern
Ein Debüt, das durch seine Sprache und die Genauigkeit der Beobachtung glänzt
Mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Volker Widmann
VOLKER WIDMANN wurde 1952 geboren. Er ist Schriftsteller, Berater von sozialen Unternehmen und Veranstalter von Konzerten mit zeitgenössischer improvisierter Musik. Er lebt in Hebertshausen im Dachauer Hinterland.
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