In dem sechsten Band der Reihe "Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung" werden aktuelle Befunde und Diskurse aus der schulischen Interventions- und Implementationsforschung vorgestellt. Die Leitfrage "Optimierung schulischer Bildungsprozesse – What works?" adressiert ein zentrales Thema der Empirischen Bildungsforschung, nämlich die Nutzbarmachung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die schulische Bildungspraxis. Eine Einführung in den Themenbereich aus psychologischer Perspektive wird aus Sicht der Fachdidaktik und der Erziehungswissenschaft kommentiert. Als aktuelles Beispiel schulischer Interventionsforschung werden Befunde des Projekts Fachintegrierte Leseförderung Bayern (FiLBY) vorgestellt. Als Perspektiven für zukünftige Forschung werden Vor- und Nachteile von Feld- und Laborforschung methodisch diskutiert und Einblicke in weitere aktuelle Studien gegeben.
Nele McElvany
Prof. Dr. Nele McElvany, Studium der Psychologie an der Freien Universität Berlin, Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund und Leitung der Arbeitsgruppe „Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Lehren und Lernen im schulischen Kontext“. Forschungsinteressen: Lesekompetenz (Entwicklung, individuelle und soziale Einflussfaktoren, Diagnostik, Förderung), Kompetenz von Lehrkräften, Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule.
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