Dieses Buch rezipiert den theoretischen und empirischen Forschungsstand im Bereich des komplexen Problemlösens, beschreibt konzeptuelle Mängel bisheriger Tests und leitet einen neuen Messansatz ab, der anschließend einer empirischen Überprüfung unterzogen wird. Die Ergebnisse zeigen, dass komplexe Problemlösefähigkeit durchaus zuverlässig gemessen und in vielversprechende Beziehung zu anderen Konstrukten wie schulischer Leistung gesetzt werden kann.
In einer zunehmend komplexen und technologisierten Welt kommt der Erforschung menschlichen Umgangs mit neuartigen Situationen und unbekannten Systemen verstärkt Bedeutung zu. Seit nunmehr über 30 Jahren ist die psychologische Problemlöseforschung bemüht, mittels Computersimulationen menschliches Verhalten und Leistung einer realitätsnahen und zuverlässigen Messung zugänglich zu machen – mit gemischtem Erfolg. Demgegenüber steht ein großes wirtschaftliches und politisches Interesse, die Problemlösefähigkeit einzelner Individuen oder Gruppen zu erfassen, zu vergleichen und zu fördern.
Dieses Buch rezipiert den theoretischen und empirischen Forschungsstand im Bereich des komplexen Problemlösens, beschreibt konzeptuelle Mängel bisheriger Tests und leitet einen neuen Messansatz ab, der anschließend einer empirischen Überprüfung unterzogen wird. Die Ergebnisse zeigen, dass komplexe Problemlösefähigkeit durchaus zuverlässig gemessen und in vielversprechende Beziehung zu anderen Konstrukten wie schulischer Leistung gesetzt werden kann.
Samuel Greiff
Prof. Dr. phil. Samuel Greiff, Jahrgang 1979, studierte Psychologie an den Universitäten Marburg, Bergen (Norwegen) und Heidelberg (Diplom 2006). Seit 2007 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Heidelberg und wurde dort 2010 promoviert. Seine fachlichen Interessen liegen im Bereich der empirischen Bildungsforschung, der angewandten Methodik und des komplexen Problemlösens.
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