In Zusammenhang mit Bildungsprozessen im MINT-Bereich zeigen sich erhebliche Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern, obwohl kaum Belege für biologische Ursachen dafür vorliegen. Außerdem gibt es eine geschlechterstereotypisierte Wahl von Schulfächern, Ausbildungs- und Studiengängen. Insbesondere Mädchen meiden den MINT-Bereich, was eine entsprechende horizontale Segregation auf dem Arbeitsmarkt zur Folge hat.
Dieses Buch analysiert die soziokulturellen Rahmenbedingungen des Problems und gibt einen Einblick in Möglichkeiten und Wege, ihm entgegenzuwirken, wie z.B. mit Förderprogrammen für Vorschulkinder oder mit Mentoring-Programmen für Schülerinnen.
Das Thema Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist in den letzten Jahren in den Medien sehr präsent, allerdings nicht, weil die Bildungsprozesse besonders effektiv sind. Im Gegenteil, in Schulleistungsstudien wie TIMSS und PISA schneiden deutsche Schülerinnen und Schüler in diesen Bereichen eher schlecht ab. Ausbildungs- und Studiengänge in den genannten Fächern erfreuen sich keiner großen Beliebtheit und werden zu wenig nachgefragt, wenn man den tatsächlichen Bedarf an Fachkräften zugrunde legt.
Erschwert wird die Situation dadurch, dass sich in Zusammenhang mit Bildungsprozessen im MINT-Bereich erhebliche Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen, obwohl kaum Belege für biologische Ursachen dafür vorliegen. Außerdem gibt es eine ausgeprägte geschlechterstereotypisierte Wahl von Schulfächern, Ausbildungs- und Studiengängen: Mädchen meiden oft den MINT-Bereich, was eine entsprechende horizontale Segregation auf dem Arbeitsmarkt zur Folge hat.
Dieses Buch analysiert die soziokulturellen Rahmenbedingungen des Problems und gibt einen Einblick in Möglichkeiten und Wege, ihm entgegenzuwirken, wie z.B. mit Förderprogrammen für Vorschulkinder, mit Mentoring-Programmen für Schülerinnen und durch die Optimierung von Lehr-Lern-Prozessen in den MINT-Fächern.
Ulrike Böhm
Dipl.-Mathematikerin und Gymnasiallehrerin für Mathematik, Physik und Astronomie, Zentrum fur Lehrerbildung, Schul- und Berufsbildungsforschung, Technische Universität Dresden
Lehr-Lern-Prozesse in den MINT-Fächern Geschlechtsspezifische Unterschiede in den MINT-Fächern Förderprogramme für Vorschulkinder Mentoring-Programme für Schülerinnen Technikerziehung Ada-Lovelace CyberMentor Pädagogische Psychologie Schulpädagogik
Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) schneidet in Deutschland – das haben die internationalen Schulleistungsvergleichsstudien wie PISA und TIMSS belegt – vergleichsweise schlecht ab. Außerdem gibt es eine geschlechterspezifische Differenz; Mädchen meiden oft den MINT-Bereich. Das alles führt auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland zu einer Mangelsituation an qualifizierten Fachkräften in diesem Sektor. [...] Dieses Buch bemüht sich um eine Beantwortung dieser Fragestellung. – Dieter Bach auf: lehrerbibliothek.de
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