Migranten gestalten und bereichern die Kultur und Gesellschaft des Landes, in dem sie leben. Ebenso beeinflusst das Aufnahmeland seinerseits das Leben der Migranten. Dieses Buch beschreibt diese Wechselwirkungen und verlagert den Schwerpunkt der Migrationsforschung vom Aspekt der Identität auf den der weniger analysierten sozialen Praxen.
Migranten gestalten und bereichern die Kultur und Gesellschaft des Landes, in dem sie leben. Ebenso beeinflusst das Aufnahmeland seinerseits das Leben der Migranten. "Leben in der Fremde" beschreibt diese Wechselwirkungen und verlagert den Schwerpunkt der Migrationsforschung vom Aspekt der Identität auf den der weniger analysierten sozialen Praxen.
Dargestellt werden die Beweggründe für die Auswanderung und die Zukunftspläne rumänischer IT-Fachkräfte sowie ihre sozialen und kulturellen Praxen. Das ermöglicht Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, welche Bedeutung die individuellen Erfahrungen, die genderspezifischen Aspekte, das mitgebrachte kulturelle "Gepäck" und die sozialen Netzwerke der Migranten im Prozess der Anpassung und der Integration im neuen Land haben und wie sich ihre Identität im Verlauf dieses Prozesses wandelt.
Damit möchte diese Studie einen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufklärung von sozialen Veränderungen aufgrund von Mobilität leisten.
Andreea Dancu
Andreea Dancu M.A., geboren 1977 in Sibiu, Rumänien, studierte an der Lucian Blaga Universität Sibiu Geschichte und an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Volkskunde/Europäische Ethnologie, Geschichte und Vergleichende Religionswissenschaft.
Migration Integration Green Card Einwanderung Rumänien Migration und Interkulturelle Kommunikation Migration und ethnische Minderheiten
[...] ein solider Forschungsüberblick, dessen Lektüre sich als erster Einstieg in die kulturanthropologische Migrationsforschung eignet. – Lisa Peppler in: kulturen, 1. 2011.
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