Von Anfang an wich die Praxis der 1921 gegründeten Nürnberger Volkshochschule deutlich von den ursprünglichen programmatischen Vorstellungen ab. Diese Dissertation zeigt auf, wo und wie das Zusammenspiel interner und externer Faktoren dazu führte, dass sich das Bildungshaus während seines nur knapp zwölfjährigen Bestehens noch weiter von den zunächst formulierten Zielen entfernte.
Von Anfang an wich die Praxis der 1921 gegründeten Nürnberger Volkshochschule deutlich von den ursprünglichen programmatischen Vorstellungen ab. Die vorliegende Dissertation zeigt auf, wo und wie das Zusammenspiel interner und externer Faktoren dazu führte, dass sich das Bildungshaus während seines nur knapp zwölfjährigen Bestehens noch weiter von den zunächst formulierten Zielen entfernte.
Die Spannungen zwischen Programm und Praxis werden in dieser Schrift nicht nur mit Blick auf Standardelemente jeder Bildungsarbeit wie Teilnehmerkreise, Inhalte und Arbeitsformen untersucht. Darüber hinaus stehen auch zeitspezifische Charakteristika wie die Forderung nach „Neutralität“ bzw. nach „Gemeinschaft“ an der Volkshochschule im Fokus des Interesses.
Annette Arend
Annette Arend wurde 1973 in Leipzig geboren und hat an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und an der Universität de Valencia (Spanien) studiert. Im Anschluss daran lebte sie ein Jahr lang in Delhi (Indien) und unterrichtete dort an der University of Delhi und am Goethe-Institut. Zurzeit ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik der Universität Erlangen-Nürnberg sowie Dozentin für Deutsch als Fremdsprache am Nürnberger Bildungszentrum.
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In der Dissertation werden die Spannungen zwischen Programm und Praxis nicht nur mit Blick auf Standardelemente jeder Bildungsarbeit wie Teilnehmerkreise, Inhalte und Arbeitsformen untersucht. Darüber hinaus stehen auch zeitspezifische Charakteristika wie die Forderung nach „Neutralität" bzw. „Gemeinschaft" an Volkshochschulen im Fokus des Interesses. – Aus: DIE. II. 2009.
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