Gegenstand der Studie ist der Grundtatbestand des Menschenhandels in § 232 Abs. 1 StGB. Dieser wirft eine Reihe von Auslegungsproblemen auf, die zunächst analysiert und auf ihre Gründe hin untersucht werden. Daraufhin wird das Rechtsgut der Norm unter besonderer Berücksichtigung des Prostitutionsgesetzes neu formuliert, um hiervon ausgehend einen Vorschlag für eine sachgerechte Auslegung der Norm zu unterbreiten.
Martin Schaar
Kriminalwissenschaften Prostituiertengesetz Menschenhandel Prostitution Kuppelei Sexualstrafrecht Strafrecht Rechtsgut