Am 27. Juni 1976 entf�hrten zwei deutsche und zwei pal�stinensische Terroristen eine Air France Maschine mit 248 Passagieren nach Entebbe, Uganda. Die Terroristen der �Revolution�ren Zellen� Wilfried B�se und Brigitte Kuhlmann trennten im Verlauf der Entf�hrung die israelischen von den nicht-israelischen Geiseln und entlie�en letztere nach Frankreich. Vier Tage sp�ter gelang es der israelischen Armee, die in Entebbe verbliebenen Geiseln zu befreien und zur�ck nach Israel zu bringen. Die Trennung der Geiseln rief Holocaustszenen ins Ged�chtnis, die im Sinne eines Reenactments neu erfahren wurden: Deutsche, die Juden selektieren, die �ber Leben und Tod entscheiden, die gewaltt�tig und unberechenbar sind und im Namen einer Ideologie handeln, die sie zu M�rdern werden l�sst. Wie reagierte die israelische Presse auf den deutschen Terror? Was k�nnen wir daraus �ber die israelische nationale Erinnerung, Identit�t, Traumata und Mythen sowie �ber die deutsch-israelischen Beziehungen erfahren?
Shelley Harten
70er Jahre Trauma Terrorismus Entebbe Israel Holocaust Juden Uganda deutsch-israelische Beziehung Mediengeschichte RAF