Sebastian Griese Griese Inszenierte Privatheit

Inszenierte Privatheit

von Sebastian Griese

Möglichkeiten und Grenzen literarischer Erinnerung

EUR 29,90

Buch in deiner Nähe kaufen


...oder deine aktuelle Postleitzahl eingeben:
oder

Beschreibung

„Der Erinnerung zu begegnen, heißt sie zerstören“, liest man in Doron Rabinovicis Roman Suche nach M. – wenig später jedoch: „Der einzige Weg aus der Vergangenheit in die eigene Zukunft führt über die Erinnerung.“ In diesem Spannungsfeld bewegt sich die literarische Erinnerung an Schoah und Nationalsozialismus. Verschweigen ist keine Alternative. Doch mit dem Aufschreiben erinnerter Inhalte bekommt die als Geschichte erzählte Geschichte Sinn, wenngleich einen subjektiven. Um die Folgen dieses Sinnstiftungsvorgangs zu relativieren, ziehen sich Gegenwartsliteraten oftmals auf die Position einer privaten Erinnerung zurück. Sie behaupten, es werde eine Familiengeschichte erzählt – mehr nicht. In diesem Buch dechiffriert Sebastian Griese anhand eines breiten Spektrums rund dreißig literarischer Texte die angewandten Erzähltechniken dieser inszenierten Privatheit. Er hinterfragt dabei die Möglichkeiten und Grenzen der Werke für kollektive Erinnerungskulturen. Auch Beispiele sogenannter Migrantenliteratur finden Beachtung und setzen den spezifisch deutschen Erinnerungsdiskurs in einen größeren Kontext. Damit wird – zunächst überraschend – deutlich, dass auch Erinnerungsliteratur eine Unterhaltungsfunktion erfüllt.

Autor*in

Sebastian Griese

Themen in »Inszenierte Privatheit«

Detektivroman Entwicklungsroman Erzählmodelle Familiengeheimnisse Familienroman Kinderperspektive Märchen Unterhaltungsliteratur Yizkor-Buch

Stimmen zu »Inszenierte Privatheit«

Details

ISBN: 9783828820210
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Erscheinung: 23.09.2009

Link teilen


Über buchnah.de | Die Buchhandlungen | Die Verlage | Impressum & Kontakt | Datenschutz | Presse


Auf dieser Seite kannst Du Buchhandlungen in der Nähe finden