"Vielleicht weiß mancher nicht, dass er hier mit dem wehenden Geist con-spiriert, ob er will oder nicht, der da „weht, wo er will", wie er selbst sich erklärt, und vielleicht ist das letzlich das ganze Problem: die so unerträglich schwere Leichtigkeit unserer vordergründigen Existenz." (Alberto, 2009)
In einem intensiven Dialog beschäftigen sich zwei Exil-Chilenen in Deutschland mit existenziellen Fragen des Daseins in der Fremde. Denn beide haben diese Herausforderungen aus der unmittelbaren Erfahrung der eigenen kulturellen Gespaltenheit heraus zu bewältigen. Auf verschiedenen Pfaden ergründen sie so den verlorenen „inneren Himmel“ des Menschen und thematisieren in motivischer Vertiefung die reale, seelische Identität sowie das „weltliche Exil“ des Menschen in seinen Widerspiegelungen gesellschaftlicher, weltpolitischer, wiewohl zwischenmenschlicher Natur.
Beltrán
Erfahrung Existenz Geist Geschichte Glaube Leben Philosophie Religion Ursprung