„Eine vorzüglich geschriebene, kundige und unterhaltsame Führungdurch die Wege und Irrwege der Wissenschaft.“ Frankfurter Allgemeine ZeitungDie Geschichte der Wissenschaft von den Ursprüngen bis zum 21. Jahrhundert, von den Babyloniern bis zu Genforschung und TeilchenphysikIn 4000 Jahre Wissenschaft schreibt Patricia Fara die Geschichte der Wissenschaften neu. Sie zeigt, wie die Naturwissenschaften stets von den praktischen Gegebenheiten der Kriegsführung, der Politik und der Wirtschaft vorangetrieben wurden, und sie schildert die fesselnden, facettenreichen Geschichten hinter den abstrakten Theorien und außergewöhnlichen Experimenten. Sie stilisiert dabei die Forscher nicht als ideale Helden, sondern berichtet von normalen Menschen: von Männern (und einigen wenigen Frauen), die wie andere auch ihren Lebensunterhalt verdienen mussten, die Fehler machten und die ihren Konkurrenten im Wettlauf um den Erfolg auch schon einmal ein Bein stellten.„Erfolg in der Wissenschaft hängt, so Patricia Fara, nicht nur davon ab, dass man Entdeckungen macht, sondern auch davon, dass man andere überzeugt, sie ernst zu nehmen. Ihre 4000 Jahre Wissenschaft liest man nicht, um die traditionellen Meilensteine der Wissenschaft, sondern um deren historische Kontexte und Rezeption zu verstehen ... Sie stellt überzeugend dar, dass Wissenschaft immer ein Produkt ihres Zeitalters ist und ihre Anwendung eine Frage der sozialen und politischen Auswahl. Das Problem ist nicht, dass Wissenschaftler Menschen und damit fehlbar sind, sondern dass wir alle es sind.“ Guardian„Es bedarf starker Nerven, ein Buch von einer derartigen Breite zu planen und zu schaffen. 4000 Jahre von irgendetwas ist eine beachtliche Aufgabenstellung für einen Historiker, und das große Gebiet der Wissenschaft über einen solchen Zeitraum anzugehen, erfordert Mut. Aber Patricia Fara führt Daten aus einer beeindruckenden Vielfalt von Quellen zusammen und verknüpft Erkenntnisse von zahlreichen Forschern aus der Wissenschafts- und Medizingeschichte zu einer intelligenten und durch und durch lesbaren Erzählung.“ Lancet„Ein absoluter Genuss ... Die pointierten, kurzen Kapitel machen 4000 Jahre Wissenschaft zur geeigneten Lektüre für Bahn- oder Busfahrten oder abends im Bett. Man kann es als Heilmittel für vielerlei Schwächen verordnen – etwa für die Überheblichkeit des Wissenschaftlers oder für den eingeschränkten Blick all jener, die noch fest an den Fortschritt glauben.“ Times Literary Supplement„Eine faszinierende Darstellung.“ Literary Review„Weit gefasst und provozierend.“ The Economist„Eine beeindruckende Leistung.“ BBC History MagazinePatricia Faras Buch ist eine kühne Parforcejagd durch die Jahrhunderte, die uns von den Sumerern bis zur modernen Gentechnik und Teilchenphysik führt. Dabei schildert die Autorin nicht nur die bedeutenden Wegmarken und Wendepunkte der Wissenschaftsgeschichte und die einflussreichen Forscher, sondern beleuchtet auch die finanziellen Interessen, Herrschaftsambitionen und verlegerischen Wagnisse, welche die Naturwissenschaften zu jenem mächtigen weltumspannenden Phänomen gemacht haben, dem wir heute gegenüberstehen. Faras Perspektive ist global: Sie hebt die Bedeutung wissenschaftlicher Projekte in aller Welt hervor, von China bis zum islamischen Reich, ohne die vertrauteren europäischen Gefilde – also die Wissenschaftsgeschichte von Kopernikus bis Darwin und darüber hinaus – zu vernachlässigen. Letztlich stellt diese vier Jahrtausende überspannende Geschichte auch die absolute Souveränität der Naturwissenschaft infrage – und provoziert mit der Einschätzung, dass die Naturwissenschaft nicht deshalb so erfolgreich ist, weil sie stets recht gehabt hätte, sondern eben auch, weil Menschen behauptet haben, sie hätte recht.„Faras überaus lesbare, erfrischende Gesamtschau der Geschichte der Naturwissenschaften räumt mit weit verbreiteten Mythen auf, vermittelt ein wahrhaft globales Bild und kommt ohne falsche Helden aus. Untrüglich bringt sie die maßgeblichen Stimmungen der jeweiligen Zeit auf den Punkt; sie begegnet der Vergangenheit mit Respekt und der Gegenwart mit Scharfblick. In diesem wunderbar klugen Buch wird eine Geschichte erzählt, die weitaus interessanter ist als all die wohlgeordneten rückblickenden Verklärungen.“ Philip Ball, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Nature„Hier haben wir den seltenen Fall eines gewichtigen Werkes …, das zugleich fesselnde Lektüre ist. Patricia Fara ist das schier Unglaubliche gelungen: eine Geschichte der gesamten Wissenschaft … Es ist schwer, spezifische Beispiele herauszugreifen, die besonders eindringlich sind, weil dies ein so großartiger, wohlgefügter Gang durch die Geschichte ist. Von den babylonischen Ursprüngen früher Vorläufer der Wissenschaft bis zur jüngsten Genforschung – es ist alles da. Und doch hat man nie den Eindruck einer hastigen Zusammenfassung. Fara verweilt lange genug bei den entscheidenden Figuren, um ein echt populärwissenschaftliches Gefühl der Eingebundenheit zu erzeugen … ein brillantes Unterfangen.“ PopularScience
Viertausend Jahre voller wissenschaftlicher Abenteuer und Entdeckungen - von Babylon und China bis zu Genforschung und Teilchenphysik
In 4000 Jahre Wissenschaft schreibt Patricia Fara die Geschichte der Wissenschaften neu. Sie zeigt, wie die Naturwissenschaften stets von den praktischen Gegebenheiten des Kriegs, der Politik und der Wirtschaft vorangetrieben wurden, und sie schildert die fesselnden, facettenreichen Geschichten hinter den abstrakten Theorien und den außergewöhnlichen Experimenten. Sie stilisiert die Forscher nicht als ideale Helden, sondern berichtet von echten Menschen: von Männern (und einigen wenigen Frauen), die ihren Lebensunterhalt verdienen mussten, die Fehler machten und die ihren Konkurrenten im Wettlauf um den Erfolg auch schon einmal ein Bein stellten.
Faras Buch ist eine Parforcejagd durch die Jahrhunderte, die uns von den Sumerern bis zur modernen Gentechnik und Teilchenphysik führt. Dabei beleuchtet die Autorin die finanziellen Interessen, Herrschaftsambitionen und verlegerischen Wagnisse, welche die Naturwissenschaften zu jenem mächtigen weltumspannenden Phänomen gemacht haben, dem wir heute gegenüberstehen. Ihre Perspektive ist global: Sie hebt die Bedeutung wissenschaftlicher Projekte in aller Welt hervor, von China bis zum islamischen Reich, ohne die vertrauteren europäischen Gefilde - also die Wissenschaftsgeschichte von Kopernikus bis zu Darwin und über diesen hinaus - zu vernachlässigen.
Letztlich stellt diese vier Jahrtausende überspannende Geschichte auch die absolute Souveränität der Naturwissenschaft infrage - und provoziert damit: Nach Faras Einschätzung ist die Naturwissenschaft nicht deshalb so erfolgreich, weil sie stets recht gehabt hätte, sondern auch, weil Menschen behauptet haben, sie hätte recht.
Die Geschichte der Wissenschaft von den Ursprüngen bis zum 21. Jahrhundert, von den Babyloniern bis zur Genetik und Teilchenphysik
Eine wahrhaft globale Sicht: nicht nur die vertraute Geschichte der Wissenschaft in Europa, sondern auch die Beiträge Chinas und der islamischen Kultur
Stellt über die Jahrhunderte hinweg die Welt der Wissenschaft und die Motive der Forschenden in ihren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Kontext
Patricia Fara
Alchemie Charles Darwin Kulturgeschichte Naturwissenschaften Wissenschaftsgeschichte Wissenschaftsphilosophie
Dies ist eine wunderbare tour d’horizon der Revolutionen in der Familiengeschichte der Naturwissenschaften, seit sie auf babylonischen Tontäfelchen vor 4000 Jahren dokumentiert wurde, geschrieben und gesteuert von einer ebenso brillanten und provokanten Cambridge-Professorin. Zweitausend Jahre vor, zweitausend Jahre nach der "Zeitenwende" sind ein in dieser nichtlinearen Darstellung überschaubares Maß, kein fortschrittsverpflichteter Lauf der gedeutetsten aller Welten entgegen, sondern durchaus ein klug gesetztes Ziel mit Verweilplätzen an geeigneten Stellen, um zu erkennen, wie Naturwissenschaften entstehen, wachsen, gedeihen; wie einzelne Zweige durch Sozial- oder Seelenlagen vorangetrieben, andere modifiziert und gar vernachlässigt werden. ... Die Darstellung zeugt von philosophischer und historischer Rundumbildung, die aber nicht den Sinn für ironisch-verstehende Vergnüglichkeit erdrückt. Die gelassene Betrachtung eines Tatbestands in wenigen prägnanten Sätzen oder der Strich durch eine Apotheose, ohne dem Heroen den Glorienschein zu nehmen, sind wunderschönes Feuilleton im allerkultiviertesten Sinn! … In dem schmucken Buch stecken viele lobens- und lesenswerte Einzelheiten. Daher der Rat: Es ist genau das Buch, das jeder gern geschenkt bekommt und außerdem zu einem vernünftigen Preis. Biospektrum
Erfolg in der Wissenschaft hängt, so Patricia Fara, nicht nur davon ab, dass man Entdeckungen macht, sondern auch davon, dass man andere überzeugt, sie ernst zu nehmen. Ihre 4000 Jahre Wissenschaft liest man nicht, um die traditionellen Meilensteine der Wissenschaft, sondern um deren historische Kontexte und Rezeption zu verstehen. Mit Nachdruck wendet sich Fara gegen die heldenorientierten eurozentrischen Darstellungen, die Wissenschaft als unermüdliches Voranschreiten auf dem Weg zur „Wahrheit“ betrachten, und erkundet stattdessen „ohne Bewertung, wie Überzeugungen von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden“. Dies ist seit langem fruchtbarer Boden für Wissenschaftshistoriker, aber nur wenig davon ist aus der Forschung nach außen gedrungen, so dass die meisten von uns unverändert die Geschichten der einsamen Genies in unseren Köpfen tragen, von denen wir als Kinder erfahren haben. Faras Buch setzt sich das ambitionierte Ziel, mehrere Jahrzehnte dieser dichten Forschungslandschaft zugänglich zu machen … Mir gefällt auch, wie Fara ihr Material organisiert, indem sie zwar grob der Chronologie folgt, aber das Scheinwerferlicht auf neu aufkommende Themen richtet, wie das islamische Gelehrtentum im Mittelalter, den Aufstieg des Experiments und die Wechselwirkung sozialer, politischer und wissenschaftlicher Entscheidungsfindung … Sie stellt überzeugend dar, dass Wissenschaft immer ein Produkt ihres Zeitalters ist und ihre Anwendung eine Frage der sozialen und politischen Auswahl. Das Problem ist nicht, dass Wissenschaftler Menschen und damit fehlbar sind, sondern dass wir alle es sind. Guardian
Es bedarf starker Nerven, ein Buch von einer derartigen Breite zu planen und zu schaffen. 4000 Jahre von irgendetwas ist ein beachtliche Aufgabenstellung für einen Historiker, und das große Gebiet der Wissenschaft über einen solchen Zeitraum anzugehen, erfordert Mut. Aber Patricia Fara zieht Daten aus einer beeindruckenden Vielfalt von Quellen zusammen und verknüpft Erkenntnisse von zahlreichen Forschern aus der Wissenschafts- und Medizingeschichte zu einer intelligenten und durch und durch lesbaren Erzählung … Geschickt eingeflochten sind die großen Themen der Wissenschaft, von der Mathematik und der Chemie bis zu Mikroskopie und Kernphysik, dargestellt mit Witz und Eleganz und angereichert mit Anekdoten. In die große Geschichte mit ihrem kosmologischen und technologischen Rahmen eingebunden sind Schlüsselaspekte der Medizingeschichte. Lancet
Hier haben wir den seltenen Fall eines gewichtigen Werkes …, das zugleich fesselnde Lektüre ist. Patricia Fara ist das schier Unglaubliche gelungen: eine Geschichte der gesamten Wissenschaft … Sie stellt sicher, dass die Wissenschaft in ihren entscheidenden politischen und sozialen Kontext gestellt wird. Man kann sich Wissenschaft leicht als etwas von der Gesellschaft Getrenntes vorstellen – Fara macht klar, dass sie das nicht ist und nie gewesen ist. Es ist schwer, spezifische Beispiele herauszugreifen, die besonders eindringlich sind, weil dies ein so großartiger, wohlgefügter Gang durch die Geschichte ist. Von den babylonischen Ursprüngen früher Vorläufer der Wissenschaft bis zur jüngsten Genforschung – es ist alles da. Und doch hat man nie den Eindruck einer hastigen Zusammenfassung. Fara verweilt lange genug bei den entscheidenden Figuren, um ein echt populärwissenschaftliches Gefühl der Eingebundenheit zu erzeugen … ein brillantes Unterfangen. PopularScience
Faras überaus lesbare, erfrischende Gesamtschau der Geschichte der Naturwissenschaften räumt mit weit verbreiteten Mythen auf, vermittelt ein wahrhaft globales Bild und kommt ohne falsche Helden aus. Untrüglich bringt sie die maßgeblichen Stimmungen der jeweiligen Zeit auf den Punkt; sie begegnet der Vergangenheit mit Respekt und der Gegenwart mit Scharfblick. In diesem wunderbar klugen Buch wird eine Geschichte erzählt, die weitaus interessanter ist als all die wohlgeordneten rückblickenden Verklärungen. Philip Ball, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Nature
Schon sehr lange haben achtbare Wissenschaftshistoriker das Verlangen, das Wissen oder den Mumm vermissen lassen, ein Buch wie dieses zu schreiben: einen Versuch, die Entwicklung der Naturwissenschaften von der Antike bis in die Gegenwart nachzuzeichnen, und zwar unter Einbeziehung außereuropäischer Quellen. Patricia Fara ist dies gelungen: 4000 Jahre Wissenschaft ist eine elegante, dichte und kreative Synthese zahlloser Detailstudien aus mehreren Historikergenerationen. Es verdient eine möglichst große Leserschaft. Steven Shapin, Professor für Geschichte der Naturwissenschaften an der Harvard University und Autor von "The Scientific Revolution"
Ein absoluter Genuss ... Die pointierten, kurzen Kapitel machen 4000 Jahre Wissenschaft zur geeigneten Lektüre für Bahn- oder Busfahrten oder abends im Bett. Man kann es als Heilmittel für vielerlei Schwächen verordnen - etwa für die Überheblichkeit des Wissenschaftlers oder für den eingeschränkten Blick all jener, die noch fest an den Fortschritt glauben ... Patricia Fara ... zählt aktuell zu unseren unterhaltsamsten, scharfsinnigsten und furchtlosesten Wissenschaftshistorikern. Times Literary Supplement
Weit gefasst und provozierend. The Economist
Eine epische Geschichte der Wissenschaft. New Scientist
Faras Buch könnte nicht weiter gespannt sein; es beginnt mit dem Versuch, die Geschichte der Wissenschaft so weit zurückverfolgen wie eben möglich und endet mit den aktuellsten Fragen ... Es ist ein Werk, das zum Nachdenken und zum Diskutieren anregt. Eine beeindruckende Leistung. BBC History Magazine
Patricia Fara hat eine faszinierende Darstellung verfasst. Literary Review