Dass Cyberverbrechen und Cyberwar keine bloß virtuellen Gefahren mehr sind,
sickert erst allmählich ins öffentliche und politische Bewusstsein. Als der Computerwurm
»Conficker« im November 2008 auf die Welt losgelassen wurde, infizierte
er binnen weniger Wochen Millionen von Computern weltweit. War er in ein System
eingedrungen, konnte er ...
Dass Cyberverbrechen und Cyberwar keine bloß virtuellen Gefahren mehr sind,
sickert erst allmählich ins öffentliche und politische Bewusstsein. Als der Computerwurm
»Conficker« im November 2008 auf die Welt losgelassen wurde, infizierte
er binnen weniger Wochen Millionen von Computern weltweit. War er in ein System
eingedrungen, konnte er dieses mit anderen verbinden und so ein Netzwerk bilden,
das sich von außen kontrollieren ließ. Ein solch großes Botnetz ist theoretisch in
der Lage, sämtliche Computernetzwerke zu überwältigen, ohne die heute unsere
Banken, Telefone, Kraftwerke oder Flughäfen, ja sogar das Internet selbst kollabieren
würden - mit unabsehbaren Folgen. War »Conficker« nur das Werkzeug von
Cyberkriminellen oder gar eine reale militärische Waffe mit so nie dagewesenem
Zerstörungspotenzial?
Mark Bowden erzählt, wie in einem dramatischen Wettlauf Computerexperten alles
daransetzen, den brandgefährlichen Wurm auszuschalten. Packend beschreibt er
einen nach wie vor völlig unterschätzten Krieg, der buchstäblich unter unseren
Fingerspitzen auf der Tastatur ausgefochten wird.
Mark Bowden
Mark Bowden ist einer der berühmtesten amerikanischen Journalisten. Er arbeitete zwanzig Jahre lang für den Philadelphia Inquirer und schreibt heute für Vanity Fair, the Atlantic und andere US-Zeitschriften. Sein vielfach ausgezeichneter Bestseller Black Hawk Down, die Geschichte der gescheiterten US-Militäraktion in Somalia, wurde von Regisseur Ridley Scott verfilmt. Mark Bowden lebt in Oxford, Pennsylvania.
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