Die Welt scheint aus den Fugen, Krisen folgen auf Krisen. Gewissheiten lösen sich auf, Menschen haben verlernt, miteinander zu reden. Sie werden feindseliger, radikaler – und das nicht nur an den politischen Rändern. Ahmad Mansour erzählt von einer Gesellschaft, der das Zuhören abhandengekommen ist; die sich für demokratisch hält und doch selbst immer misstrauischer und gereizter wird.
Gespräche mit Andersdenkenden
Der renommierte Psychologe und Extremismusexperte erlebt dies als tägliche Realität in Gesprächen mit Jugendlichen, mit Lehrkräften, mit Sicherheitsbehörden. Eindringlich wirbt er dafür, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, auch mit Andersdenkenden – nur so können wir als demokratische Gesellschaft bestehen.
Radikalisierung als tägliche Realität
Ahmad Mansour erlebt Radikalisierung als tägliche Realität. Er sieht, wie sich Menschen in Verschwörungserzählungen verlieren, sich von Populismus verführen lassen, auf virtuelle Desinformation keine Antwort finden. Seine Analyse bleibt nicht abstrakt, sondern handlungsorientiert. Er denkt interdisziplinär, identifiziert Muster und macht gesellschaftliche Widersprüche sichtbar, die anderen oft entgehen.
Erfolgreiche Prävention
Anhand konkreter Beispiele zeigt der Präventionsexperte, was in Schulen, Feeds und Foren und in den Köpfen junger Menschen geschieht. Er erzählt aber auch davon, wo Prävention bereits erfolgreich funktioniert, gibt Einblicke in seine Arbeit und erklärt, was jetzt getan werden muss.
Tiefgreifende Gesellschaftsanalyse eines der führenden Extremismusexperten des Landes
Wichtiger Debattenbeitrag zur Sicherheitslage
Große Medienpräsenz
Ahmad Mansour
Ahmad Mansour, geboren 1976 in Tira bei Kfar Saba, ist arabischer Israeli und deutscher Staatsbürger. Der Diplompsychologe und Autor beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Radikalisierungsprozessen. Er berät Schulen, Sicherheitsbehörden und Familien und engagiert sich gegen Antisemitismus. 2018 gründete er gemeinsam mit Beatrice Mansour MIND prevention, eine Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention.Für seine Arbeit und Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik, den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und die Ehrendoktorwürde der Universität Basel.
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»Wie radikalisieren sich Menschen und wie kann man das verhindern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Ahmad Mansour seit rund 20 Jahren.«
Jörg Thadeusz ()
»›Haltung ohne Hass‹ geht deutlich über die Analyse des Nahost-Konflikts hinaus. Mansour macht darin verständlich, wie Radikalisierung und Populismus funktionieren.«
Hanns Lohmann ()
»Ahmad Mansour hat ein Buch geschrieben. ›Haltung ohne Hass‹, eine Überschrift, mit der ich sehr gut leben kann und ich mir sehr wünsche für uns und für die Zukunft und für diese Gesellschaft in Deutschland.«
Daniel Boschmann ()