Da ist dieses kleine Bild, ein Passfoto in einem Karton mit Familienpapieren. Sonst war Élisabeth nur eine Peinlichkeit, ein schmerzliches Gerücht, das hinter vorgehaltener Hand weitergegeben wurde. Weggesperrt, lobotomiert, gestorben. Erst ihre Urenkelin beschließt, Nachforschungen zu dieser Frau ohne Geschichte anzustellen, auch weil sie befürchtet, selbst »verrückt zu werden«. Sie trägt Briefe, Diagnosen, Interviews und jede Menge Schweigen zusammen. Und bringt so den verheerten Körper einer Frau und die kollektiv betäubte Erinnerung und die verletzten Seelen von Generationen ans Licht.
»Ein raffiniertes, gut geschriebenes, spannendes und vielstimmiges Buch , das man nicht mehr vergessen kann.« ›Libération‹
»Absolut atemberaubend. Dieses Buch ist eine Mischung aus Autobiografie, Untersuchung und historischer Forschung, die Zeiten, Generationen und Standpunkte mit eindringlicher Genauigkeit miteinander verknüpft.« ›Masque et Plume‹
»Ein grundlegender Beitrag zur Aufarbeitung dessen, was man die Hexenjagd des 20. Jahrhunderts nennen muss.« ›Le Temps‹
»Arbeitet eine Form heimtückischer Gewalt gegen Frauen auf« Nouvel Obs
Das Indie-Phänomen 2025 in Frankreich – über 200.000 verkaufte Exemplare
Adèle Yon
Die 1994 in Paris geborene Adèle Yon forscht, schreibt und kocht. Für die Absolventin der École Normale Supérieure und Filmwissenschaftlerin ist ihre Doktorarbeit beim kreativen Forschungslabor SACR der Anlass, mit dem Schreiben (dieses Buches) zu beginnen. Außerdem arbeitet sie in Paris und im Departement Sarthe als Küchenchefin.
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»Eine rein persönliche Recherche so spannend aufzubereiten wie sie, da gehört schon richtig was dazu.«
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»Adèle Yon macht Betsys erschreckendes Schicksal – und das zahlreicher anderer Frauen – in ihrem großartigen Debüt sichtbar, aber auch den Nachhall, die Spuren, die es in ihrer Familie hinterließ.«
Valerie Bäuerlein ()
»literarisch packendes Buch«
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»ein wirklich aufregendes Debüt, das von einem ungeheuerlichen Kapitel der Psychiatrie-Geschichte erzählt.«
Marie Schoeß ()