Warum gelten heute so viele Kinder als hochbegabt? Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? Was macht den Intelligenzbegriff so attraktiv?
Der IQ als Machtinstrument
Gisela Schmalz untersucht, wie »Intelligenz« von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Anhand von historischen Entwicklungen, Gesprächen und Beispielen zeigt sie, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick auf menschliche Fähigkeiten verengen. Ein Aufruf, den Intelligenzbegriff zu hinterfragen und weiter zu denken.
Wie das zum IQ geschrumpfte Intelligenzkonzept private Lebensläufe und ganze Gesellschaftsstrukturen prägt
Intelligenz gilt heute als Wertmaß für Menschen und Maschinen. In Schule, Politik oder beim Hype um künstliche Intelligenz geht es um Vergleichbarkeit. Gisela Schmalz zeigt, wie der IQ benutzt wird, um Menschen zu sortieren und auszusortieren und so Gesellschaft zu organisieren.
Warum wir einen humanistischen Intelligenzbegriff brauchen
Die Professorin für Wirtschafts- und Digitalethik analysiert, wie Intelligenz in einer von Effizienz bestimmten Welt zum politischen Instrument, Technologieversprechen und schließlich zum Fetisch wird. Ein kluges Plädoyer für Vernunft und Weisheit.
Wie der IQ als Machtinstrument eingesetzt wird und dabei Individuen und Gesellschaft schadet
Warum wir einen humanistischen Intelligenzbegriff brauchen
Gisela Schmalz
Gisela Schmalz studierte Philosophie und Ökonomie. Als Professorin für Digital Business ist sie an einer internationalen Hochschule tätig und leitet bei der Deutschen Gesellschaft für Philosophie die „Fokusgruppe Künstliche Intelligenz“. Zu ihren Büchern zählen Cliquenwirtschaft und Mein fremder Wille. Sie forscht an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft.
Intelligenz Intelligenzquotient intelligent smart IQ IQ-Test Intelligenztest IQ-Messung IQ-basiert kognitive Fähigkeiten Künstliche Intelligenz KI Silicon Valley Auslese soziale Auslese
»Sie rekonstruiert die Geschichte der allesamt zweifelhaften IQ-Tests und kontrastiert ihre Verwendung für das scheinbar wissenschaftlich neutrale Sortieren von Menschen mit der realen Vielfalt menschlicher Intelligenz.«
Manuela Lenzen ()
»Das Buch ist gut recherchiert, sie hat viele Belege und es ist gut aufgebaut. Man kann ihr wirklich gut folgen.«
Martin Mair ()
»›Fetisch Intelligenz‹ ist eine Streitschrift, die aktuelle gesellschaftliche Prämissen gleich auf mehreren Ebenen nachhaltig infrage stellt.«
()
»Die Wissenschaftlerin plädiert für einen völlig anderen Zugang zum Thema.«
()
»Intelligenz, so das Fazit von Gisela Schmalz, ist EINE menschliche Fähigkeit unter vielen – nicht das Maß aller Dinge. Zeit, den Fetisch seiner Macht zu berauben.«
()
»Ihr Buch ist deshalb weniger eine Abrechnung mit menschlicher Klugheit als ein Plädoyer für einen nüchterneren Blick darauf, was Menschen können. Und das lässt sich nicht in einer einzigen Zahl ausdrücken.«
Günter Kaindlstorfer ()