Wenige Themen sind so tabuisiert, wie die psychische Krankheit des eigenen Kindes. Dabei haben psychische Erkrankungen bei Jugendlichen rasant zugenommen: Depressionen, ADHS, Gaming, Handysucht, Zwangserkrankungen ...
Die häufigsten psychischen Störungen, Lösungsansätze von Expertinnen und Experten sowie die Sicht der Jugendlichen selbst
Viel wird über diese jungen Menschen gesprochen, selten mit ihnen. Ulrike Bartholomäus hat über anderthalb Jahre 25 von ihnen begleitet, die sie tief in ihr Inneres haben blicken lassen. Sie hat intensive Gespräche mit ihren Ärzten, Therapeuten und Eltern geführt. Entstanden ist ein einfühlsames und vielschichtiges Porträt von Menschen, die erzählen, wie sie ihre Krise überwunden haben – und was sie stark gemacht hat.
Hochaktuelles Thema, das viele Familien umtreibt
Bei Eltern herrscht Verunsicherung darüber, was an Verhaltensauffälligkeiten normal ist und was therapiebedürftig. Der Leidensdruck ist hoch. Das Buch gibt Aufschluss, indem es aus der Praxis erzählt.
Mädchen, die sich weghungern, Jungs mit ADHS, die ganze Nächte durchgamen, am Wochenende ihr Zimmer nicht verlassen und Schule oder das Studium nach dem Motto angehen: Dabei sein ist alles. Oder jugendliche Dauerkiffer, die in Depressionen versinken und die Eltern sich fragen, ob ihr Nachwuchs die Panikattacken mit Kiffen bekämpft oder die Joints die psychischen Probleme erst ausgelöst haben. – Ein tiefer Blick in den ganz normalen Wahnsinn unserer Familien und wie wir ihm begegnen können.
Die häufigsten psychischen Störungen, Lösungsansätze von Expert:innen & Sicht der Jugendlichen selbst
Hochaktuelles Thema, das viele Familien umtreibt
Ulrike Bartholomäus
Ulrike Bartholomäus, geboren 1965, arbeitet als Wissenschaftsjournalistin und schreibt über die Themen Medizin, Politik und Kommunikation. Als freie Autorin ist sie für verschiedene Medien tätig; lange hat sie für Focus im Ressort Wissen sowie im Hauptstadtbüro in Berlin gearbeitet. Darüber hinaus bietet sie Coachings für Eltern an. Sie ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Im Berlin Verlag erschien ihr Bestseller Wozu nach den Sternen greifen, wenn man auch chillen kann? Die große Orientierungslosigkeit nach der Schule.
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»Eine Essstörung sei der verzweifelte Versuch junger Frauen, Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen, sagt Wissenschaftsjournalistin Ulrike Bartholomäus. Gerade ist ihr Buch ›Zwischen TikTok und Therapie‹ erschienen.«
Kathrin Walther ()
»Die Geschichten junger Menschen mit psychischen Problemen schildert Ulrike Bartholomäus in ihrem Buch ›Zwischen TikTok und Therapie‹.«
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»Ulrike Bartholomäus erklärt, wie Eltern Probleme früh erkennen und warum sie ihren Kindern mehr zutrauen sollten - auch in der Krise.«
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»Tiktok macht Hackfleisch aus dem Hirn«
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»Herausgekommen ist nicht nur eine Handreichung für Betroffene und deren Umfeld, sondern auch berührende Porträts junger Menschen, die sich in ausweglosen Situationen befanden - und wieder herausgefunden haben.«
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»Bartholomäus (macht) den enormen Leidensdruck innerhalb betroffener Familien fassbar und dokumentiert Wege aus der Krise.«
Anne Aschenbrenner ()