Treibt da ein Gott sein magisches Spiel in der hyperventilierenden Berliner Gegenwart?
Mitten im Backgammon-Spiel stirbt in einer Berliner Kneipe ein Mann auf unerklärliche Weise. Die Sache wird dennoch schnell zu den Akten gelegt. Kommissarin Lucia Lill beschließt, weiter zu ermitteln. Ihr vielversprechendster Zeuge ist ein alter Mann namens Enki – seinen Nachnamen nennt er nicht. Er wirkt kauzig, doch hilfsbereit. Rätselhafte Dinge geschehen, von denen auch Yvonne Gispritz, die als Poison Ivy berüchtigte Boulevardjournalistin, Wind bekommt. Lucia ist bald mit den Nerven am Ende. Droht sie, verrückt zu werden, oder wird die Begegnung mit Enki zu einer der besonderen Art?
Eine aberwitzige Geschichte über die Grenze von Realität zu Wahn.
Eine aberwitzige Geschichte über die Grenze von Realität zu Wahn
Treibt da ein Gott sein magisches Spiel in der hyperventilierenden Berliner Gegenwart?
Vielstimmig mit Verve und verblüffenden Wendungen aus dem Leben erzählt
Helmut Krausser
Helmut Krausser, geboren 1964 in Esslingen, schreibt Romane, Erzählungen, Lyrik, Tagebücher, Hörspiele, Theaterstücke, Drehbücher und komponiert Musik. Von ihm erschienen u.a. »Fette Welt« (1992), »Melodien oder Nachträge zum quecksilbernen Zeitalter« (1993), »Thanatos« (1996), »Der große Bagarozy« (1997), »UC (Ultrachronos« (2003), »Eros« (2006), »Die kleinen Gärten des Maestro Puccini« (2008), »Einsamkeit und Sex und Mitleid« (2009), »Die letzten schönen Tage« (2011), »Nicht ganz schlechte Menschen« (2012), »Gebrauchsanweisung für den FC Bayern München« (2015), »Alles ist gut« (2015), »Geschehnisse während der Weltmeisterschaft« (2018) und zuletzt der Lyrikband »Glutnester« (2021) sowie die Romane »Trennungen. Verbrennungen« (2019), »Für die Ewigkeit. Die Flucht von Cis und Jorge Jega« (2020), »Wann das mit Jeanne begann« (2022) und »Freundschaft und Vergeltung«. Mehrere seiner Bücher wurden verfilmt und seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er lebt in Berlin.
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»Die Liebe geht ihre eigenen Wege, und man muss sie schließlich auch nicht verstehen, wenn man von ihr so rasant und so bildhaft erzählt bekommt wie in diesem Roman.«
Gerrit Bartels ()
»Eine humorvoll-groteske zeitgeistkonforme Spielart von Döblins ›Alexanderplatz‹ – etwas schräg, abenteuerlich, leicht dystopisch und mit der urbanen Metropole Berlin als heimliche Hauptfigur.«
Peter Mohr ()
»panoramatischer, schnell geschnittener und vergnüglicher Berlin-Roman«
Ulrich Seidler ()
»Es ist ein unterhaltsames Verwirr- und Verweisspiel, das mit Motiven aus der Spannungsliteratur, der Psychoanalyse, der Oper, der Mythologie, der Religion spielt.«
Nadine Kreuzahler ()
»Kraussers Roman ist eine Erkundung der Liebe (...) Mit seinen wie fremdgesteuert miteinander interagierenden Figuren und seiner ziellosen Handlung entwickelt er eine ganz eigene Poesie.«
Michael Eggers ()
»Helmut Krausser ist wieder einmal ein ganz und gar eigenwilliger, origineller Roman gelungen, der ausgesprochen unterhaltsam ist und einen doch auch nachhaltig bewegt.«
Andrea Gerk ()
»Der Sprachvirtuose (federt) dabei mit einer so todkomischen Leichtfüßigkeit durch diesen Sumpf menschlicher Abgründe, dass einen der Weg durch die Hölle des Lebens am Ende ein wenig auch zu einem selbst führt.«
Jürgen Deppe ()
»Ein wunderbar grotesker Roman, der aus dem quirligen Berlin unserer Zeit eine Stadt der Abgründe macht.«
Bernd Noack ()