Über unsere Doppelleben in den sozialen Medien
Eine junge Frau entdeckt, dass ihr Freund höchst erfolgreich als Anonymus im Netz Verschwörungstheorien schmiedet und verbreitet. Sie will sich von ihm trennen, aber während sie noch mit dem Wie ringt, erreicht sie die Nachricht von seinem Tod. Wie trauert man um jemanden, den man vielleicht sogar gemocht, aber eindeutig nicht gekannt hat? Wer war dieser Mann? Und wer ist sie selbst?
Ob in Brooklyn oder Berlin — die Heldin dieses gefeierten Debüts muss sich offensichtlich zunächst einmal selbst (er)finden. Von der New York Times zum Editor's Choice gekürt, wurde der Roman in den USA über Nacht zum Bestseller und Liebling der Independent Bookstores.
»Nach diesem Roman will ich mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun haben!« Zadie Smith
Ein aufsehenerregendes Debüt: Schon zur US-Publikation in der hiesigen Presse gefeiert
Hochintelligente Liebesgeschichte zwischen Berlin und Brooklyn
Lauren Oyler
Lauren Oyler wuchs in West Virginia auf. Sie studierte in Yale und lebt derzeit in Ithaca, New York. In den USA hat Lauren Oyler als Literaturkritikerin Blitzkarriere gemacht — ihr unverstellter Blick ist gerühmt und gefürchtet. »Fake Accounts« ist ihr Debutroman. Lauren Oylers zweite Heimat ist Berlin.
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»In ihrem Debüt liefert sie eine messerscharfe Analyse einer Generation, die sich im Netz der sozialen Medien verstrickt.«
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»Neugierig verfolgt man, wie die Autorin die Abfolge von erhellenden Schlaglichtern auf die Verunsicherung einer durch mediale Umbrüche ortlos gewordene Existenz zu einer raffinierten Perlenkette auffädelt.«
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»Gerade Trauen und Vertrauen können in der digitalen Gesellschaft zu einer Gratwanderung werden, das beweist der Roman mit seinen kantigen Protagonisten auf beeindruckende Weise.«
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»So was muss man können. Oyler kann es, weil sie sich auf smartes und sich smart gebendes Wortgeklingel versteht.«
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»Oyler ist gut darin, Menschen und Atmosphären auf den Punkt zu bringen.«
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»In die Gedankenwelt der Erzählerin einzutauchen ist oft seltsam, aber nie unbeschwert, so als tanze man im Angesicht des stets erwarteten Weltuntergangs einen euphorisch-resignierten Reigen.«
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»Was für ein belebendes Werk; tödlich präzise darin, wie es Leute, Orte und Dinge aufspießt ... Fake Accounts ist stylish, verzweifelt und sehr komisch ... und kartiert geschickt den schwindelerregenden Abgrund zwischen Individuum und Welt.«
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»Die Sozialen Medien drücken sich manchmal im Hintergrund der zeitgenössischen Literatur herum, aber hier hat man endlich das Gefühl, sie würden gründlich und umfassend untersucht. ... Ich fühlte mich wie angespitzt, war dankbar für die Provokationen.«
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»Geistreich und selbstkritisch.«
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»Lauren Oyler schlägt uns in einer amüsanten und gleichzeitig verstörenden Partie multidimensionalen Schachs.«
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»New York bekam vor einem Jahrhundert Edith Wharton - nun bekommt das World Wide Web Lauren Oyler: Gleichstand.«
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»Oylers Ton ist jederzeit klar und selbstsicher und sie beobachtet scharf. Fake Accounts etabliert sie nicht nur als eine wichtige literarische Stimme, sondern auch als eine aufmerksame Interpretin der zeitgenössischen Kultur, die sich nicht scheut den herrschenden Geschmack herauszufordern.«
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