»Mit wütender Energie«. Le Monde England, 1978/79. Alles versinkt in Schnee, Chaos und Generalstreik. Da weder Züge noch Busse fahren, ist es die Stunde von Fahrradkurieren wie Candice. Die schöne junge Frau flitzt wie eine Königin mit ihrer Botentasche zwischen Müllbergen und Ratten durch Londons Straßen und deklamiert dabei laut Shakespeare: »Dies ist der Winter unsres Missvergnügens«, denn eigentlich ist Candice Schauspielerin … »Ein Roman wie ein Film von Ken Loach« Le Nouvel Observateur
Ausgerechnet von einem Franzosen - der Roman zu den Ursachen für Großbritanniens "Sonderweg".
Ausgerechnet von einem Franzosen - der Roman zu den Ursachen für Großbritanniens "Sonderweg"
Reverdys größter Publikumserfolg; Prix Interallié
Thomas Reverdy
Thomas B. Reverdy wurde 1974 geboren, durchlebte, nach eigener Auskunft, eine glückliche Kindheit inklusive humanistischer, aufklärerisch geprägter Erziehung und arbeitet heute als Lehrer in Seine-Saint-Denis. Reverdy lebt in Paris und ist Autor von sechs Romanen.
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»In atemloser, rhythmischer Sprache zeichnet Reverdy jene Zeit nach, in der der Punk aufkam. Ein Buch voll Wut.«
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»All die Verantwortlichen zieht Reverdy in seinem atmosphärisch dichten, gewaltigen und enorm soghaften Roman am Nasenring in die Arena. Jeden Abschnitt der Abrechnung ziert ein Songtitel aus der Zeit der Wende zum Schlechten - von den Sex Pistols über The Clash bis hin zu The Damned. Das erklärt auch den eindringlichen sprachlichen Sound dieses unerhört wichtigen Werkes.«
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»In Thomas Reverdys packendem Roman ›Ein englischer Winter‹ herrscht Untergangsstimmung, doch die junge Candice versucht ihre Träume zu leben.«
Terry Albrecht ()
»Abwechselnd aus neutralem Blickwinkel und aus Candices Ich-Sicht webt Reverdy ein kluges Gesellschaftsportrait: nüchtern, unterkühlt, lakonisch, beinahe analytisch.«
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»Ein Roman, der auf hervorragende Art und Weise die seinerzeit in England vorherrschende Atmosphäre einfängt. Faszinierend verbindet der Autor die damaligen dramatischen Ereignisse mit dem seinerzeit dominierenden No-Future-Gefühl der Jugend.«
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»›Ein englischer Winter‹, dieser so schmale wie dichte Band (Beispiel geglückter Verdichtung) ist ein unsäglich, äh nein, ein s-a-g-e-n-h-a-f-t gutes Buch, I’m absolutely amused – und berührt.«
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»Dieser mitreißende, fulminante Roman ist ein Highlight des Bücherfrühlings und sollte keinesfalls verpasst werden.«
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»Keine Angst vor dem Düsteren: Die Stimmung ist großartig, und auch der Rest ziemlich Rock’n’Roll.«
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»Letztlich bleibt dieser Roman aber Stückwerk und vor allem für Leser mit Interesse an britischer Geschichte relevant.«
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»Eine sehr anregende Lektüre aus dem wilden London der Siebziger!«
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»›Ein englischer Winter‹ ist ein intensives Buch, das von der ersten Seite an fasziniert. Das liegt natürlich am schnörkellosen, aber umso beeindruckenderen Stil, der in der gekonnten Übersetzung von Brigitte Große (die Shakespeare-Zitate sind aus der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel) nichts von seiner Intensität verliert.«
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»Kluger Roman«
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»Der Roman des Autors Thomas Reverdy verbindet geschickt und klug die dramatischen Ereignisse, die einst einen gewaltsamen und machthungrigen Despoten antrieben, mit der jüngsten Vergangenheit Englands.«
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