Für Liv gibt es kein Zurück, die junge Israeli hat ihr Land verlassen, um sich selbst zu finden. Jede Station ihrer Weltreise wird zur Wegmarke ihres Wandels, im Internet tausendfach gespiegelt. Zugleich erlebt Franz das pulsierende Berlin des Jahres 1928, wo die Nacht zum Tag wird und alles auf dem Spiel steht. Sie beide erliegen dem Sog ihrer Zeit und sind doch auf magische Weise unzertrennlich verbunden. Ein Roman aus den Windungen des digitalen Zeitalters, elektrisierend, voller Grausamkeit und Liebe. »Haltet euch fest, wir fahren ins Ozonloch!«
Ein Buch, das sich den drängenden Fragen unserer digitalisierten Realität stellt.
Die FAS zählt Kevin Kuhn zu den 20 besten deutschsprachigen Autoren unter 40 Jahren
Kevin Kuhn
Kevin Kuhn, geboren 1981 in Göttingen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Vergleichende Religionswissenschaft in Tübingen. 2012 erschien sein Romandebüt Hikikomori, 2017 folgte als Dilogie sein zweiter Roman Liv. Von 2010 bis 2019 war er Dozent am Literaturinstitut der Universität Hildesheim, sein Fokus richtet sich auf die Körperlichkeit des Schreibens, digitalisierte Realitäten sowie Formen literarischer Gegenwartserzeugung. 2019 promovierte er an der Universität Hildesheim mit einer Arbeit zur Ästhetik des Romanentwurfs (2020, Wilhelm Fink Verlag). Derzeit arbeitet er in Wellington, Aotearoa Neuseeland, an seinem dritten Roman.
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»In Kevin Kuhns Roman ›Liv‹ werden die Zwanzigerjahre zu einer Art Echokammer der Gegenwart. Kuhn setzt darin sehr virtuos eine Parallelaktion in Gang.«
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»Kevin Kuhn hat einen psychologischen Roman über die metaphysisch obdachlose Digitalgeneration geschrieben. Dies alles im treffend leichten Tonfall als Heldenreise ohne Rückfahrtticket gestaltet zu haben, ist ein reizvolles Kunststück.«
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»Kevin Kuhn hat eine berauschend und unglaublich schöne Geschichte über unsere unstillbare Sucht, Informationen miteinander zu teilen, erzählt.«
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