Hanna Rosin Rosin Das Ende der Männer

Das Ende der Männer

von Hanna Rosin

und der Aufstieg der Frauen

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Beschreibung

Ist die jahrtausendealte Herrschaft des Patriarchats am Ende? Noch nicht, sagt Hanna Rosin, doch die massiven Veränderungen der Berufswelt und des Bildungssystems haben eine Dynamik in Gang gesetzt, die das Verhältnis zwischen den Geschlechtern nachhaltig verändert. So scheinen viele Anforderungen der modernen Dienstleistungsgesellschaft – Flexibilität, soziale Intelligenz, Kommunikationsfähigkeit – eindeutig Frauen in die Hände zu spielen, während Männer oft von den Umwälzungen überfordert sind. Hanna Rosin zeigt – frei von ideologischen Prämissen –, wie sich heute das Leben von Männern und Frauen unterscheidet, wie sehr sich die Art und Weise geändert hat, wie heute gearbeitet, gelernt, zusammengelebt wird. Differenziert und mit vielen konkreten Beispielen gelingt es Rosin, die Chancen und Schattenseiten des 'weiblichen Jahrhunderts' in den Blick zu nehmen. "Das Ende der Männer" ist keine feministische Streitschrift, keine Prophezeiung, sondern eine messerscharfe, weitsichtige Diagnose.

Autor*in

Hanna Rosin
Hanna Rosin hat in Stanford studiert und arbeitet als Journalistin u. a. für SLATE, THE ATLANTIC, THE WASHINGTON POST und THE NEW YORKER. Ihre Beiträge wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet und stießen in den USA oftmals kontroverse Debatten an. Der Artikel 'The End of Men' aus dem Jahr 2010 machte sie auch einem internationalen Publikum bekannt. Hanna Rosin lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Washington, D. C.

Themen in »Das Ende der Männer«

21. Jahrhundert Arbeitswelt Feminismus Frauen Geschlechterkampf Gleichberechtigung Gleichstellung Patriachat

Stimmen zu »Das Ende der Männer«

"Das Buch ist kein feministisches Manifest und stellt Frauen auch nicht als Opfer oder bessere Menschen dar. Rosin zeigt interessante Entwicklungen auf, über die sich trefflich diskutieren ließe.", Der Standard, Alexandra Föderl-Schmid, 04.02.2013
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"Denn als Bericht aus der Gegenwart, als Reportage über amerikanische Verhältnisse, welche den hiesigen nicht ganz gleichen und uns trotzdem interessieren sollten, ist Hanna Rosins Buch sehr lesenswert - auch wenn es vermutlich weder für Männer noch für Frauen eine erbauliche Lektüre ist., Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Claudius Seidl, 13.01.2013
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"Hanna Rosin hat ein vorzügliches Buch geschrieben. Angenehm ist auch ihre Empathie für beide Geschlechter; sie vermeidet jedwede Idealisierungen oder Diabolisierungen, die die gegenwärtige Sexismus-Debatte in Deutschland so eifrig wie unproduktiv transportiert. Rosin spricht auch vieles an, was bisher ignoriert oder auch tabuisiert worden ist. Dazu gehört, dass Männlichkeit - traditionell verstanden - immer mehr zu einem sozialen Problemfall wird.", Der Tagesspiegel, Walter Hollstein, 04.02.2013
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„Das Buch hat eine Debatte losgetreten. Der Mann überflüssig? In einer Wirtschaft, der er geschaffen hat? … Hanna Rosin hat eine erstaunliche Utopie: Männer und Frauen, liebevoll kooperierend. In einer Ehe des neuen Typs, einer Wippe: Mal hebt der eine ab, mal der andere.“, Die Zeit, Susanne Mayer, 10.01.2013
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"'The End of Men' heißt das Buch, das Rosin vor einigen Wochen veröffentlicht hat. Das ist ein so verherrender wie genialer Titel, und das Schlimme daran: Er ist nicht, wie üblich unter Feministinnen, eine Forderung. Er ist eine Feststellung.", Der Spiegel, Philipp Oehmke, 05.11.2012
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„Das Thema Männer erledige sich von selbst, meint die US-Journalistin Hanna Rosin. In ihrem neuen Buch „Das Ende der Männer“ fasst sie zusammen, warum die Wirtschaft keine Männer mehr braucht: Sie sind schlechter in der Schule, machen weniger Hochschulabschlüsse, ihre typischen Jobs sterben aus, und in den USA bestreiten die Frauen schon jetzt die Hälfte des Haushaltseinkommens.", Cosmopolitan, Laura Herbert, 17.12.2012
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"Der transparente Mann, flexibel bis in seine eigene Definition: Ist das nicht das Ergebnis, auf das Frauen - oder wenigstens: Feministinnen - gewartet haben? Offenbar gerade nicht. Und an dieser Stelle beginnen Rosins Thesen, interessant zu werden. Sie vermeidet den üblichen Abzweig des Arguments in Richtung kulturtheoretischen Brusthaarmessens; stattdessen widmet sie sich den Frauen selbst, genauer: dem versteckteren Komplex der Umverteilung gesellschaftlicher Geschlechterrollen.", Die Welt, Mara Delius, 15.01.2013
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"Wer in einem Buch mal eben 'Das Ende der Männer' ausruft, muss mutig sein. Und clever. Die US-Autorin Hanna Rosin hat mit ihrem provokanten Titel genau ins Schwarze getroffen und die Geschlechterdebatte neu befeuert. [.] Wir freuen uns schon auf das nächste Debatten-Thema aus Rosins Feder!", Brigitte.de, 10.01.2013
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"Tatsächlich ist das Bemerkenswerte an Rosins Buch, dass es nichts fordert, nichts beklagt, nichts bewertet. Es liegt keine Häme in ihrem Ton und kein Überlegenheitsgefühl.", Die Welt am Sonntag, Jenny Hoch, 13.01.2013
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"Mit der Ansage 'Das Ende der Männer' hat die bislang nur der linksliberalen US-Meinungselite bekannte Journalistin Hanna Rosin die Diskurswippe in der Genderdebatte wieder hoch- und auf ein hohes Niveau geschaukelt.", profil, Angelika Hager, 14.01.2013
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"Die israelisch-amerikanische Autorin Hanna Rosin, 42, diagnostiziert eine Identitätskrise des starken Geschlechts. Männer erklärt sie zu den Verlierern der Wirtschaftskrise, weil sie zu starr und unflexibel seien.", Der Spiegel, Samiha Shafy, 31.12.2012
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"'Das Ende der Männer': Derlei Überschriften dienen als provokante Hingucker, die für Auflage sorgen. Doch auch in diesem Fall ist die Analyse vielschichtiger als der Titel. Rosin hat ein spannendes und gut recherchiertes Buch vorgelegt. Sie liefert damit wichtige Denkanstöße für Frauen - und für Männer.", Deutschlandfunk "Andruck", Gregor Peter Schmitz, 21.01.2013
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"[.] die vielfach preisgekrönte Autorin argumentiert viel differenzierter, als es der marktschreierische Titel vermuten lässt. Rosins Buch ist keineswegs nur eine feministische Kampfschrift, sondern eine manchmal stark zugespitzte, aber in der Sache oft kluge und wissenschaftlich gut unterfütterte Beschreibung der ökonomischen Verhältnisse in den postindustriellen Gesellschaften von heute.", Hannoversche Allgemeine Zeitung, Jutta Rinas, 15.01.2013
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Details

ISBN: 9783827011329
Verlag: Berlin Verlag
Erscheinung: 15.01.2013

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