Hier gehen wir sicher zugrunde und drüben nur vielleicht. In diesem Sinne wollen die drei arbeitslosen Wanderer ihrem Elend davonlaufen. Am liebsten würden sie nach Amerika aufbrechen. Aber gerade darin liegt das Problem: zu Fuß kann man den anderen Kontinent nicht erreichen, und ihr Geld reicht nicht einmal für einen Rettich. Da aber geschieht das Unfaßbare. Einer bekommt eine Hundertpfundnote geschenkt. Nun ist der Ozean kein unüberwindbares Hindernis mehr. Das große Abenteuer beginnt schon auf dem Schiff, erreicht seinen Höhepunkt in Buenos Aires und endet – in Würzburg.
Leonhard Frank
Leonhard Frank, geboren am 4. September 1882 in Würzburg, emigrierte wegen seiner pazifistischen Gesinnung von 1915 bis 1918 in die Schweiz und floh nach 1933 über verschiedene Stationen in Europa in die USA, wo er von 1940 bis 1950 weitere zehn Jahre im Exil verbrachte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1950 lebte er bis zu seinem Tod am 18. August 1961 in München.
Leonhard Frank Würzburg Auswanderungsroman