Florian Welle Welle Der irdische Blick durch das Fernrohr

Der irdische Blick durch das Fernrohr

von Florian Welle

Literarische Wahrrnehmungsexperimente vom 17. bis zum 20. Jahrhundert

EUR 48,00

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Beschreibung

Die Arbeit untersucht den Blick durch das Fernrohr, wie ihn Autoren von Barthold Heinrich Brockes über Jean Paul und Adalbert Stifter bis zu Marlen Haushofer und Richard Ford immer wieder in ihren Werken thematisieren. Sie zeigt, dass sich das Fernrohr nicht in seiner Funktion als optisches Gerät erschöpft, sondern als Apparatur zur Wirklichkeitsstiftung des Subjekts begriffen werden muss. Der Fernrohrblick, wie ihn die genannten Autoren über eine Zeitspanne von gut 400 Jahren reflektieren, fungiert als eine Kulturtechnik visueller Selbstreflexion, die ihren Benutzern in Krisenzeiten (Sinn-, Schreib-, Ehekrise usf.) Halt geben soll. Dass das Fernrohr aufgrund seiner medialen Eigenschaften diese Aufgabe nicht immer zu leisten im Stande ist, zeigen die ausgewählten Texte. Ihre Interpretation ist eingebettet in die Darstellung der naturwissenschaftlichen (Galileo Galilei) sowie der alltagsgeschichtlichen Benutzung (Samuel Pepys) des Instruments. Dieser Hintergrund lässt die literarische Verarbeitung des Fernrohrblicks erst verständlich werden.

Autor*in

Florian Welle

Themen in »Der irdische Blick durch das Fernrohr«

Der irdische Blick durch das Fernrohr Literarische Wahrnehmungexemperimente vom 17. bis zum 20. Jahrhundert Stiftung für Romantikforschung Bd. 45 Barthold Heinrich Brockes Jean Paul Adalbert Stifter Marlen Haushofer Richard Ford

Stimmen zu »Der irdische Blick durch das Fernrohr«

Details

ISBN: 9783826039676
Verlag: Königshausen u. Neumann
Erscheinung: 21.01.2009

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