Kleinschmidt Der Rahmenzyklus in den europäischen Literaturen

Der Rahmenzyklus in den europäischen Literaturen

von

Von Boccaccio bis Goethe, von Chaucer bis Gernhardt

EUR 52,00

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Beschreibung

Seit Giovanni Boccaccios ‚Decameron‘ hat sich das wiederkehrende Erzählen in geselligen Kreisen zu einem Erfolgsmodell in den europäischen Literaturen entwickelt. Angefangen von Geoffrey Chaucers ‚Canterbury Tales‘ über Johann Wolfgang Goethes ‚Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten‘ bis hin zur ironischen Adaption in Robert Gernhardts ‚Florestan-Fragmenten‘ wurde diese narrative Großform immer wieder aufgegriffen und in ihren Grundbedingungen – den Umständen der Zusammenkunft, der Auswahl der Erzählerinnen und Erzähler, der Aushandlung literarischer Standards und der Festlegung auf bestimmte Erzählgenres – variiert. Der Band spannt einen weiten Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart und sondiert systematisch die verschiedenen Bezugnahmen der Rahmenzyklen aufeinander. Mit Beiträgen aus der Anglistik, der Romanistik und Germanistik vereint er erstmals Perspektiven unterschiedlicher Fachdisziplinen auf die vielschichtige Form des rahmenzyklischen Erzählens.

Autor*in

Christoph Kleinschmidt

Themen in »Der Rahmenzyklus in den europäischen Literaturen«

Rahmenzyklus Narratologie Erzählforschung serielles Erzählen Poetologie Boccaccio, Giovanni Chaucer, Geoffrey Goethe, Johann Wolfgang von Gernhardt, Robert Basile, Giambattista Kunstmärchen Scarron, Paul Brentano, Clemens Märchenzylen Kleist, Heinrich von

Stimmen zu »Der Rahmenzyklus in den europäischen Literaturen«

Details

ISBN: 9783825367169
Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg
Erscheinung: 26.11.2018

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