Weiser Autofiktion und Medienrealität

Autofiktion und Medienrealität

von

Kulturelle Formungen des postmodernen Subjekts

EUR 35,00

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Beschreibung

Der in den 1970er Jahren von Serge Doubrovsky geprägte Begriff der Autofiktion ist am Beginn des 21. Jahrhunderts zu einem mächtigen Diskursmodell aufgestiegen, das nicht nur den französischen Kulturbetrieb dominiert. Im vorliegenden Band wird die literarische Autofiktion aus einer intermedialen Perspektive fokussiert. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die durch konstruktive Auseinandersetzung mit anderen Medien angeregten Transformationen im Gattungsverständnis. Untersucht wird zudem die Instrumentalisierung medienwirksamer Ereignisse (z.B. Holocaust oder 9/11) für die Selbstdarstellung sowie die durch Photographie, Fernsehen und Internet ermöglichte Konstitution transgressiver Identitäten. Erst die Wechselwirkung zwischen dem Buch und der mediengestützten Vermarktung der Autoren festigt das (mehr oder weniger fiktive) Image eines Autors – eine Einsicht, die sowohl zum Spiel mit Identität und ‚Self-Fashioning‘ als auch zu Kritik an dessen Inauthentizität herausfordert.

Autor*in

Jutta Weiser

Themen in »Autofiktion und Medienrealität«

Doubrovsky, Serge Duras, Marguerite Guibert, Hervé Beigbeder, Fréderic Autobiographik Intermedialität Post-9/11 Medienwissenschaft Selbstdarstellung Selbstinszenierung Identitätskonstruktion Authentizität Imagebildung Autofiktion

Stimmen zu »Autofiktion und Medienrealität«

Details

ISBN: 9783825361730
Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg
Erscheinung: 10.06.2013

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