Heinrich Bosse Bosse Bildungsrevolution 1770–1830

Bildungsrevolution 1770–1830

von Heinrich Bosse

Herausgegeben mit einem Gespräch von Nacim Ghanbari

EUR 45,00

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Beschreibung

Der gemeinsame Fluchtpunkt dieser Studien ist die deutsche Bildungsrevolution gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Sie betrifft die beiden wichtigsten Kulturtechniken, Lesen und Schreiben. In der Bildungsrevolution verändert sich der elementare, rhetorische, akademische Unterricht, darüber hinaus aber auch Schule, Autorschaft, Öffentlichkeit und sogar die Sozialgliederung der Gesellschaft. Das neue Konzept der Bildung wirkt über die Unterrichtsinstitutionen hinaus, indem es eine außerschulische Praxis scholarisiert, das Selberlernen. Die Unterrichtsverhältnisse ihrerseits werden unter dem staatlichen Zugriff neu strukturiert. Dabei verschmelzen die lateinischen und die volkssprachlichen Bildungssysteme, die seit dem Mittelalter nebeneinander existierten, in einem umfassenden Bildungsapparat. Zugleich wandelt sich die ständische Öffentlichkeit der gelehrten Republik in ihr modernes Gegenstück, und der gelehrte Stand der Lateinkundigen verschwindet in der Formation der Gebildeten.

Autor*in

Heinrich Bosse

Themen in »Bildungsrevolution 1770–1830«

Bildungsrevolution Schulrhetorik Lesen und Schreiben Bildungsgeschichte /18. Jahrhundert Institutionengeschichte /18.Jahrhundert Autodidaktik /18. Jahrhundert Bildungswandel Gebildeter /18. Jahrhundert universitärer Unterricht Unterrichtsreform Ständegesellschaft akademischer Unterricht Bildungsforschung

Stimmen zu »Bildungsrevolution 1770–1830«

Details

ISBN: 9783825360887
Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg
Erscheinung: 10.10.2012

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