Hubert Habig Habig Schauspielen

Schauspielen

von Hubert Habig

Gestalten des Selbst zwischen Sollen und Sein

EUR 45,00

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Beschreibung

"Schauspielen: Gestalten des Selbst zwischen Sollen und Sein" ist zunächst eine Kritik der traditionellen Schauspieltheorien und ihrer Fixierung auf die Subjekttheorien in der Tradition der Aufklärung. Zudem eine Auseinandersetzung mit den Hauptlinien der Theaterwissenschaft Semiotik und Performanztheorie. Demgegenüber wird ein Modell entwickelt, das in der Phänomenologie fußt und aktuelle Erkenntnisse der Kultur- und Neurowissenschaften berücksichtigt. Auf diese Weise erschließt sich ein 'Mikrokosmos des Dramatischen', in dem das (Schauspieler-) Ich zum Selbst und die Rollenfigur zum Handlungs-Subjekt (sub-jectum) der Szene mutieren: 'Es spielt mich'. (Aristoteles´ Handlungstheorie, Adornos Mimesis-Begriff und Ricoeurs 'narrative Identität' sind wichtige Markierungen.) Der Schauspieler dient nicht dem Text für dessen "Verwirklichung", sondern dieser ist Folie für verschiedene Gestalten seines Selbst. Theater wird zur conditio humana und seine Texte sind Katalysatoren für Verwandlung.

Autor*in

Hubert Habig

Themen in »Schauspielen«

Adorno, Theodor W. Aristoteles Mimesis Mythos und Logos Ricoeur, Paul Schauspielen Schauspielkunst Schauspieltheorie Selbstmodell Theatertheorie Verkörperung

Stimmen zu »Schauspielen«

Details

ISBN: 9783825356477
Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg
Erscheinung: 03.2010

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