Die nationalsozialistische Propaganda ist bisher primär im Hinblick auf die Aktivitäten und Intentionen der Propagandisten untersucht worden. Dies hat zu einer Verzerrung der Perspektive geführt, die noch heute die wissenschaftliche Diskussion prägt.
Thymian Bussemer untersucht die leitenden Paradigmen der kommunikations- und geschichtswissenschaftlichen Propagandaforschung und plädiert für einen methodischen Neuansatz auf der Basis der anglo-amerikanischen Cultural Studies. Er führt den Erfolg der NS-Propaganda nicht auf die Verführung der Massen durch suggestive Führer zurück, sondern begreift die Propaganda als kompliziertes Verhandlungssystem, in dem die Propagandisten und ihr Publikum in einem zähen Ringen um Bedeutungen, symbolische Gratifikationen und soziale Vorteile verwickelt waren.
Thymian Bussemer untersucht die leitenden Paradigmen der kommunikations- und geschichtswissenschaftlichen Propagandaforschung und plädiert für einen methodischen Neuansatz auf der Basis der anglo-amerikanischen Cultural Studies.
Die nationalsozialistische Propaganda ist bisher primär im Hinblick auf die Aktivitäten und Intentionen der Propagandisten untersucht worden. Dies hat zu einer Verzerrung der Perspektive geführt, die noch heute die wissenschaftliche Diskussion prägt.
Thymian Bussemer untersucht die leitenden Paradigmen der kommunikations- und geschichtswissenschaftlichen Propagandaforschung und plädiert für einen methodischen Neuansatz auf der Basis der anglo-amerikanischen Cultural Studies. Er führt den Erfolg der NS-Propaganda nicht auf die Verführung der Massen durch suggestive Führer zurück, sondern begreift die Propaganda als kompliziertes Verhandlungssystem, in dem die Propagandisten und ihr Publikum in einem zähen Ringen um Bedeutungen, symbolische Gratifikationen und soziale Vorteile verwickelt waren.
Thymian Bussemer