Wie lernt ein Kind sprechen? Von der paraverbalen Phase bis zu komplexen Mehr-Wort-Strukturen hat Ursula Buchholz den Erwerb sprachlich-kommunikativer Fähigkeiten beobachtet und beschrieben. Untersuchungsrahmen ist der 18. bis 24. Lebensmonat. Ein dialoganalytisches Vorgehen und der interaktionistische Ansatz verdeutlichen, in welchem Maße auch die nonverbale Kommunikation an der Entwicklung der kognitiven Strukturen beteiligt ist, auf denen die ersten sprachlichen Äußerungen basieren. Das analysierte Sprachmaterial wird nach jedem Kapitel noch einmal tabellarisch zusammengefasst, so dass Fortschritte in den jeweiligen Entwicklungsabschnitten leicht zu vergleichen sind. Viele wichtige Detailbeobachtungen ergänzen diesen Beitrag zum Wissen um die strukturellen Veränderungen von Sprachhandlungsmustern in einer für die Sprachentwicklung entscheidenden Phase.
An erster Stelle danke ich Herrn Prof. Dr. Johannes Schwitalla für die wissenschaftliche Betreuung und Unterstützung meiner Dissertation. Er hat mir in zahlreichen Diskussionen wichtige Anregungen gegeben und mich durch seine konstruktive Kritik immer wieder neu herausgefordert. Herrn Prof. Dr. Jürgen Dittmann danke ich ftir die freundliche Übernahme des Zweitgutachtens. Frau Dr. Barbara Zollinger danke ich ftir die Möglichkeit, im 'Zentrum ftir kleine Kinder' zu hospitieren, um an unterschiedlichen Aufklärungs- und Therapiestunden teilzunehmen. Des weiteren möchte ich mich bei Frau Dr. Barbara Braun und bei Herrn Dr. Thomas Studer bedanken fiir die Gespräche, die mir eine erste Orientierung gegeben haben. Herrn Dr. Markus Schädler danke ich ftir die informativen Gespräche über unterschiedliche Themen der Entwicklungspsychologie. Schließlich möchte ich mich auch bei meinem Mann, meinen Eltern, meinem Bruder und meiner Freundin bedanken, die mir bereitwillig erlaubt haben, ihre Interaktionen mit 'Moritz' zu filmen und als Analysegrundlage zu verwenden. Ganz herzlich bedanke ich mich bei meinem lieben Mann, der stets Verständnis gezeigt hat ftir seine immer Material sammelnde oder analysierende Gattin. Außerdem möchte ich ihm danken fiir seine unermüdliche Unterstützung, sein kooperatives Verhalten, das aufmerksame Korrekturlesen und ftir seine Hilfe beim Layout. Ohne seine wirklich partnerschaftliehe Haltung hätte ich die vorliegende Arbeit nicht in diesem Zeitraum beenden können.
Ursula Buchholz
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