In Ovids Remedia amoris wird intertextuell-parodistisch auf Lukrez' Diatribe gegen die Liebesleidenschaft, Horaz' Satiren und Epoden und Catulls Carmina sowie die Gattungen Lehrgedicht, Satire und Jambus referiert. Die Autorin analysiert, inwiefern den Intertexten eine für die inhaltliche und strukturelle Komposition der Remedia werk-konstitutive Funktion zukommt.
Ovids Remedia amoris zeichnen sich durch die produktive Rezeption paradigmatischer Intertexte und literarischer Gattungen (Lehrgedicht, Satire, Jambus) aus.
Die Autorin zeigt, wie intertextuell-parodistisch auf Lukrez' Diatribe gegen die Liebesleidenschaft in De rerum natura 4, Horaz' Satiren und Epoden und Catulls Carmina referiert wird. Ferner wird dargestellt, inwiefern diesen Prätexten eine für die inhaltliche und strukturelle Komposition der Remedia werk-konstitutive Funktion zukommt. Der Untersuchung werden bestehende Perspektiven auf Parodie und Intertextualität zugrunde gelegt. Darauf aufbauend entwickelt die Autorin das visualisierende Pyramidenmodell der Intertextualität, das für die Untersuchung der Remedia und für weitere Studien eingesetzt werden kann.
Das Buch richtet sich an interessierte Studierende, Dozierende und Literaturwissenschaftler:innen der Latinistik und klassischen Philologie.
Untersuchung literarischer Struktur(en) der Remedia
Beitrag zur Ovid- und Catull-Forschung
philologische Analysen und Veranschaulichung durch Diagramme, Tabellen, Schaubilder
Maria Anna Oberlinner
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