Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha (1818 bis 1893) war unter den deutschen Bundesfürsten derjenige, dessen Engagement für die nationale Einigung Deutschlands ihn aus dem Kreis der «Duodezfürsten» heraushob. Die ideologische Entwicklung des Erbprinzen und späteren Herzogs soll, als Voraussetzung für sein politisches Denken und Handeln, nachgezeichnet werden. Zu einem «liberalen Fürstentum» bekannte sich der Herzog, weil er davon überzeugt war, dass Konzessionen - rechtzeitig gewährt - die Souveränität des Monarchen nicht substantiell würden gefährden können.
Elisabeth Scheeben
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«Die ausgezeichnete, fleißige Arbeit verdient als Beitrag zur Geschichte der deutschen Reichsgründung uneingeschränkte Beachtung.» (Friedrich Henning, Das Historisch-Politische Buch)
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