Das pastorale Traumland Arkadien entstammt dem Kreis der ästhetischen Wunschweltvorstellungen und entfaltet in einer Entwicklungsspanne von der Antike bis zum Ende des 19. Jahrhundert eine Wirkungsmächtigkeit, die sich auf alle kulturellen Bereiche erstreckt. Vor diesem Hintergrund wird in einer historischen und ikonographischen Untersuchung aufgezeigt, wie das Arkadien der Malerei über verschiedene Vorformen und im Wechselspiel mit der Literatur zu einer normativen Bildsprache gelangt, und welche Bedeutungsschichten sich damit verbinden können.
Petra Maisak
Arkadien einer Genese idyllischen Typologie Wunschwelt
«Die Verfasserin hat in ihrer Dissertation die Chance genutzt, über den engeren Fachbereich der Kunstgeschichte hinaus literarische Forschungsergebnisse in bezug auf den locus amoenus, das Arkadienbild und die Idylle für ihr Vorhaben fruchtbar zu machen.» (Bibliographie zur Symbolik, Ikonographie und Mythologie)
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