Quevedo ist einer der in sich widersprüchlichsten Klassiker der spanischen Literatur. Die vorliegende Arbeit unternimmt eine neue Deutung seines Werkes als einer Einheit, indem sie es innerhalb von dessen sozialgeschichtlichen Zusammenhang rekonstruiert. Diese sowohl ökonomisch als identitätspsychologisch verstandene Vermittlung von Werk und Epoche wird in der zentralen Untersuchung der Geldthematik nachgezeichnet. Einbezogen werden dabei bislang verschüttete, für das Verständnis des Siglo de Oro insgesamt wichtige Theorietraditionen der Zeit.
Eberhard Geisler
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«This is a thorough and interesting piece of work.» (Bulletin of Hispanic Studies)
«Die Arbeit gehört zu den bisher wenigen Studien (...), in denen metaphysisch zu Tode gerittene Autoren des 'Siglo de Oro' aus kritisch-rationaler Perspektive fruchtbar neu gedeutet werden.» (Iberoamericana)
«This work builds a solid bridge between lit.criticism and soc. interpretation.» (Archiv für Reformationsgeschichte)
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