An Friedrich Nietzsche anknüpfend, zeigt Jan Molt, wie wir mit den leidvollen Seiten des Daseins umgehen und die Ungewissheit nutzen können, um unser Leben zu steigern. Dabei plädiert er für die Bejahung des tragischen Weltspiels und feiert die radikale Freiheit des Menschen, einen eigenen Sinn und eigene Werte zu schaffen.
Ebenso beschreibt Molt den notwendigen politischen und mentalen Wandel, um die Freiheit gesellschaftlich zu verankern. Das Polemisieren gegen die Feinde der Selbstbestimmung vergisst er dabei nicht.
Reichlich ausgestattet mit kritischen Betrachtungen des Zeitgeists, avanciert Molts Buch auch zu einem Sittenbild Deutschlands. All das unterhaltsam und anregend illuminiert durch einen Formenmix aus Essays, Gedichten und Prosa-Miniaturen.
Wer Nietzsche schätzt, schätzt auch dieses Buch.
Eine neue Perspektive auf persönliches Leben, Politik und Gesellschaft, wie sie in Ratgebern eigentlich nicht vorkommt.
Ein Buch, das den Horizont erweitert.
Jan Molt
Jan Molt erfüllt sich mit der Veröffentlichung von "Nichts als Wellen im Meer" einen lang gehegten Wunsch.
Philosophie Nietzsche Bedingungsloses Grundeinkommen Gesellschaftskritik Sinn des Lebens