Ein Vergessen legt sich auf das Land, beflügelt vom Wirken der Natur, die unaufhaltsam verwaiste Ortschaften aus den Karten radiert. Zugleich verschlingt die ungestüm wachsende Stadt nicht nur ihre Umgebung, sondern auch die Leben der Menschen. Und obwohl Wohnungen schnell und effizient geräumt werden, um Platz für neue Existenzen, Hoffnungen und Träume zu schaffen, bleiben doch immer wieder Geschichten zurück. Aber selbst diese werden irgendwann verschwinden, denn das Ende ist auch ihre Bestimmung.
Ein facettenreicher Episodenroman mit dystopischen Tendenzen und einem eher schweren Grundton.
Obwohl es keine Fortsetzung ist, gibt es stilistische und inhaltliche Parallelen zu "Nachmittags und nirgendwo" (ebenfalls ein Episodenroman) vom gleichen Autor.
Der Roman spielt zwischen einer nicht näher definierten Zukunft, dem Heute und den Phantasien der Charaktere.
Troy Dust
Episodenroman Dystopie Vergänglichkeit Erkenntnis Resignation