Die Tugenden, die die Jünger lebten und hinterließen, bedeuten nichts anderes als »Ich folge dir nach!«, dem Sohn Gottes. »Ich verhalte mich wie Jesus.« Und der Sohn folgt seinem Vater nach. Also, die Tugenden sind eigentlich eine Beschreibung der Verhaltensweisen Gottes, so wie er sich verhält. Sie sind in diesen zwölf Tugenden enthalten. Der Vater ist gütig, liebevoll, sanftmütig. Er ist bescheiden und hält sich zurück. Er bewertet euer Tun nicht, er ist keusch und wartet, bis sich seine Geschöpfe wieder aus Liebe ihm zuwenden.
»Wenn ihr ein Bild von Gott haben möchtet, wie er so »tickt«, dann könnte man sagen: »Dieses Buch ist ein Handbuch, das Gott beschreibt«. So ist er unter anderem, nämlich alleins in diesen Tugenden.«
Die Jünger beschreiben ihren Weg, die Tugenden zu erwerben und sie letztlich zu werden.
Sie leiten uns an, sie zu verstehen, zu üben und schließlich durch die Seele inspiriert zu leben.
Die Aufforderung Jesu »Folge mir nach!« führt über das Erwerben der göttlichen Tugenden und gilt für alle unabhängig von einer Glaubensgemeinschaft.
»Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!« beginnt bei einem selbst und weist den Weg nach »Vorwärts zurück«, zur Heimkehr zum Vater.
In einer leicht veständlichen Sprache führen die Jünger in die Tiefe und in die Höhe - in altum.
Klaus Pölzl
Johannes Klaus Pölzl arbeitete als Lebens- und Sozialberater in Österreich.
Er hat sich als Herausgeber dieses Werkes zur Verfügung gestellt, das gemeinsam
entstanden ist, mit seiner Frau Elfriede, die die Botschaften empfangen hat und dem
befreundeten Ehepaar Johanna Eleonore und Udo Gerd Bleimann.
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