Unter der vom Autor gewählten Bezeichnung "LifeCycle Benchmarking" ist ein methodisches Konzept verfolgt worden, das in Bestandsgebäuden kostenbezogene Kennwerte als Verhältnis von Investitionskosten und Folgekosten zur Grundlage des Benchmarking macht - und in umgekehrter Richtung die Ermittlung von lebenszyklusorientierten Kennwerten für Planungs- und Beschaffungsprozesse ermöglicht. Dadurch können gleichermaßen Entscheidungshilfen für Optimierungen in den Nutzungs- und Betriebsphasen im Bestandsmanagement wie auch in den Planungsphasen von Bauprojekten bereitgestellt werden. Damit einher geht die integrale Managementaufgabe, Investitions- und Betriebsprozesse in Unternehmen in einem ganzheitlichen Lebenszyklusansatz auszurichten. LifeCycle Benchmarks ermöglichen dafür eine Unterstützung des Technisch-wirtschaftlichen Controllings. Ein wichtiger Ansatz wird in der Beschreibung und Bewertung einer auch langfristigen Effizienz gesehen, bei der Aufwandsgrößen (Lebenszykluskosten, Ökobilanz usw.) Langzeitqualitäten gegenübergestellt werden.
Henning Balck
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