Um dem Architekten oder Bauingenieur bereits in der Planungsphase die Möglichkeit zu geben, bauaufsichtliche Anforderungswerte zu berücksichtigen, stellt die Norm EN 12354 ein Verfahren bereit, um Schallübertragung in Gebäuden zu prognostizieren. Der sich derzeit im Entwurf befindliche Teil 5 der Norm behandelt Geräusche haustechnischer Anlagen, wie Sanitärobjekte, Fahrstühle, Klimaanlagen etc., ist jedoch zunächst für Massivbauteile, wie Beton- oder Kalksandsteinwände, ausgelegt. Zunehmend werden aber, gerade im Sanitärbereich, auch Leichtbauteile, wie Metall- oder Holzständerwände, eingesetzt, die völlig andere Eigenschaften aufweisen. Im Rahmen eines vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) geförderten Projekts wurde die Anwendbarkeit des bisherigen Entwurfs der Norm sowie damit zusammenhängender Labormessverfahren im Leichtbau untersucht.
Christoph Kling
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