Ein großer Teil des Wohnungsleerstandes in den neuen Bundesländern befindet sich in Altbauten, bei denen eine wirtschaftliche Verwertung und eine umfassende Modernisierung derzeit nicht möglich ist. Eine Möglichkeit wäre die Erhaltung städtebaulich wichtiger Altbauten, bis eine wirtschaftliche Verwertung zu einem späteren Zeitpunkt, z.B. durch zukünftig wieder konsolidierte Wohnungsmärkte, gegeben ist. Diese Form der Erhaltung von Gebäuden aus der Verwertungsperspektive wurde als eine Strategie des "Konservierens von Altbauten" untersucht, die sich von der denkmalpflegerischen Konservierung unterscheidet. Das Konservierungskonzept wurde anhand von vier konkreten Objekten und Problemstellungen erarbeitet.
Ein großer Teil des Wohnungsleerstandes in den neuen Bundesländern befindet sich in Altbauten, insbesondere aus der Gründerzeit. Bei vielen von ihnen ist eine wirtschaftliche Verwertung und eine umfassende Modernisierung derzeit nicht möglich. Entsprechend droht ein weiterer Verfall der Gebäude, gleichzeitig verursachen diese Bestände den Eigentümern erhebliche Leerstandskosten. Auf der anderen Seite übernehmen zahlreiche dieser leer stehenden Altbauten eine wichtige städtebauliche Funktion, sodass häufig trotz fehlender aktueller Nutzung ihr Erhalt gefordert wird. Eine Möglichkeit wäre die Erhaltung städtebaulich wichtiger Altbauten, bis eine wirtschaftliche Verwertung zu einem späteren Zeitpunkt, z.B. durch zukünftig wieder konsolidierte Wohnungsmärkte, gegeben ist. Diese Form der Erhaltung von Gebäuden aus der Verwertungsperspektive wurde als eine Strategie des "Konservierens von Altbauten" untersucht, die sich von der denkmalpflegerischen Konservierung unterscheidet. Das Konzept der Konservierung wurde anhand von vier konkreten Objekten und Problemstellungen erarbeitet.
Tobias Jacobs
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