Am Beispiel der Sanierung der St. Bennokirche in Meißen wird die Behandlung von Sandsteinoberflächen mit Siliconharzschlämmen erläutert, bei der eine farblich angepasste Schlämme als Schutz- und Opferschicht wirkt. Vorgestellt werden die Methode und die Ergebnisse der begleitenden wissenschaftlichen Untersuchungen.
Vor allem in der Miethausarchitektur des 19. Jahrhunderts, aber auch im Kirchenbau wurde in großem Maßstab Sandstein als Baumaterial verwendet. Durch die Verwitterung ist der Sandstein heute oft stark geschädigt. Nicht immer ist es möglich oder denkmalpflegerisch geboten, den Stein vollständig auszutauschen. Am Beispiel der Sanierung der St. Bennokirche in Meißen, erbaut 1885 bis 1887, erläutern die Autoren das Verfahren der Behandlung von Sandsteinoberflächen mit Siliconharzschlämmen, bei dem eine farblich angepasste Schlämme als Schutz- und Opferschicht wirkt. Das Buch stellt die Methode und die Ergebnisse der begleitenden wissenschaftlichen Untersuchungen vor. Diese wurden von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Zusätzlich werden die Erfahrungen mit Siliconharzschlämmen am Kölner Dom ausgewertet.
Günter Donath
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