Die Menge der täglich zu bewältigenden Papierflut wächst immer noch an. Weltweit werden täglich 200 Millionen Seiten Papier in Ordnern abgeheftet und mehr als 250 km neue Aktenordner angelegt. Diese gigantische Menge an papierbasierter Information wird noch durch die stark wachsende Zahl elektronischer Dokumente ergänzt, so dass die in den letzten Jahren getätigten Aussagen, dass sich die zu verarbeitende Informationsmenge im Schnitt alle 2-6 Jahre verdoppelt, als durchaus real einzuschätzen ist. Diese Flut von Informationen erschwert in Unternehmen die bedarfsgerechte Verteilung und gezielte Suche nach wirklich relevanten Aussagen und Inhalten. In der vorliegenden Studie werden die Ergebnisse, die im Rahmen des Verbundprojekts 'Adaptive READ' (www.adaptive-read.de) in zwei durchgeführten Befragungen zum 'Werkzeugeinsatz im Umfeld der Dokumentenverwaltung' erzielt wurden, dargestellt. Die Auswertung zeigt, dass Papier in den Unternehmen nach wie vor eine entscheidende Rolle als Informations-träger spielt, und dass Werkzeuge zur gezielten Informationssuche verstärkt von den Unternehmen gefordert werden. Der Focus dieser Studie liegt auf dem tatsächlichen Systemeinsatz sowie auf den Herausforderungen und Problemen bei der Systemeinführung.
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