Die produzierenden Unternehmen sind durch eine wachsende Produktkomplexität, zunehmende Produktvielfalt und einem steigenden Wettbewerbsdruck gezwungen, neue Wege in der Organisation und in der Unterstützung des Produktentstehungsprozesses zu gehen. Der Produkterprobungsprozeß ist ein Prozeß von zentraler Bedeutung, weil er einen beträchtlichen Anteil der Entwicklungskosten neuer Produkte verursacht. Dabei sind Montage während der Produktion und insbesondere Demontage im Rahmen von Reparatur und Wartung Vorgänge, welche durch den Menschen durchgeführt werden und heute am realen Prototyp einfach zu erproben sind. Demgegenüber ist die Absicherung dieser Vorgänge in einer computerbasierten 3D-Umgebung mit einer Maus-Menü-Schnittstelle keine triviale Aufgabe, weil für die Integration des Menschen keine optimalen Voraussetzungen gegeben sind. Die Eigenschaften der Virtual Reality (VR)-Technologien, wie multidimensionale Interaktionstechniken in Echtzeit stellen eine intuitive Mensch-Maschine-Schnittstelle für solche Absicherungen zur Verfügung. In dieser Arbeit wird die Eignung von VR als Absicherungsmethode für die digitale, manuell gesteuerte Montage und Demontage untermauert.
Antonino Gomes de Sá
Fraunhofer IGD Student Forscher industrienahe Forschungseinrichtung industrienahe Universität FuE-Ingenieur Industrieführungskraft Studenten, Forscher, wissenschaftliche Mitarbeiter von industrienahen Forschungseinrichtungen und Universitäten FuE-Ingenieure/Führungskräfte aus der Industrie